Darauf haben sich viele Kinder und Jugendliche gefreut: Im Kulmbacher Freibad gibt es jetzt wieder eine Sprunganlage. Ab dem morgigen Samstag kann man dort nicht nur vom Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Brett in das neue, vier Meter tiefe Wasserbecken springen, sondern auch von einer sieben Meter hohen Kletterwand.

1,8 Milllionen Euro investiert

1,8 Millionen Euro haben die Stadtwerke in die neuen Attraktionen investiert, wie OB Henry Schramm (CSU) bei der gestrigen Vorstellung mitteilte. Es sei das Ziel gewesen, den Sprungbereich und die Waterclimbing-Wand vor den Ferien zu eröffnen. "Und das ist uns gelungen." Auf eine Einweihungsfeier wurde laut Schramm verzichtet, auch weil der Termin der Fertigstellung nicht sicher war. Dafür soll am 7. September ein großes Abschlussfest stattfinden.

Bis dahin können die Besucher die Attraktionen ausprobieren. Um einen geordneten Betrieb sicherzustellen, wird die Sprunganlage immer von einer Aufsicht betreut. Der OB dankte der Wasserwacht und der DLRG, die diese Aufgabe gemeinsam mit den Mitarbeitern des Freibads übernehmen. Es gibt klare Regeln: Wird an der Wand geklettert, dürfen die Badegäste zwar vom 1-Meter-Brett springen, die 3- und 5-Meter-Bretter bleiben in diesem Zeitraum aber aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Drei Routen stehen zur Auswahl

Die Kletterwand hat drei alternative Routen, die je nach Schwierigkeitsgrad mit den Farben blau, rot und schwarz gekennzeichnet sind. Gelangt der Kletterer ganz nach oben, kann er einen Buzzer drücken. Dann folgen ein akustisches Signal und der Sprung ins Becken.

Damit sowohl gesprungen als auch geklettert werden kann, sollen Sprungturm und Kletterwand im Wechsel geöffnet werden.