Das wird dann das gefühlt 50. sein, denn Fachleute empfehlen ja, für jede Anmeldung ein eigenes zu wählen - und nicht eines für viele. Dazu kommen dann noch Pins für die EC-Karte und das Handy - und irgendwann fragt man sich, wie man sich das alles merken soll?

Aufschreiben? - Witzig, damit"s Diebe oder Einbrecher leichter haben? Geht also nicht. Komfortabel ist ein virtueller Passwort-Safe, der Dich aber auch an keine Pins erinnert. Und dann soll man die ganzen Zugangsberechtigungen ja auch noch regelmäßig ändern. Eine tagesfüllende Aufgabe.

Jetzt habe ich den Hinweis einer Verbraucherzentrale gelesen, die mich vor eine weitere Herausforderung gestellt hat: Man solle auch festlegen, was nach seinem Tod mit den Spuren im Internet passieren soll und wer Zugang zu Handy und Computer kriegt. Wer soll da der Erbe sein? Und wie kommt er an die Daten? - Helfen soll eine Vollmacht für eine Person des Vertrauens - oder man regelt das im Testament - aber mit einer Anlage aller Zugangsberechtigungen. Die Daten kann man einfacher auf einem Stick speichern, den man an einer sicheren Stelle hinterlegt.

Dann soll man zudem auch alte Daten bereinigen. Ich müsste also zum Beispiel meinen Zugang auf der Seite meines alten Stromanbieters deaktivieren. Puh - ein Aufwand das alles. Vielleicht fange ich erst ganz langsam an - und überlege mir das mit dem Wechsel einfach noch einmal.