Wie sind Sie darauf gekommen, den historischen Atlas über Kulmbach zu schreiben?
Rüdiger Barth: Zum Ende meines Studiums 1995 ist das von meinem Doktor-Vater Alois Schmid an mich herangetragen worden. Eigentlich wollte ich, weil ich in Wunsiedel geboren bin, auch über Wunsiedel schreiben, aber dieses Gebiet war thematisch schon besetzt. Das nächstliegende war Kulmbach. Da habe ich zugesagt und die ersten Vorarbeiten schon für die Magisterprüfung 1997 gemacht.

War abzusehen, dass sich das Projekt fast über 20 Jahre zieht?
Nein, das war auch nicht so beabsichtigt. Dass ein Historischer Atlas länger dauert als eine normale Promotion, war klar. Dann wurde es von der Thematik immer mehr. Es waren zudem komplexe Themen, in die man sich einarbeiten musste. Ferner war die Finanzierung ein Problem, ich musste anderweitig arbeiten.