Erzählungen von alten Stadtsteinachern berichten von Zeppelinen in den 1930-er Jahren über der Stadt. Ob wieder der "Zeppelin-Moo", wie er im Volksmund genannt wurde, dieses 245 Meter lange Ungetüm steuere, fragten sich viele. Und waren gleichzeitig stolz darauf, dass möglicherweise einer von ihnen, der Zaubacher Johann Geier, das Ruder in der Hand hielt.

Wohl kein anderer aus dem Stadtsteinacher Raum durfte aus einer Perspektive die Welt kennenlernen, wie es wohl nie mehr der Fall sein wird. Ein Schweben in der Luft, oft nur wenige 100 Meter hoch über Städte, Länder, Meere und Ozeane. Nach Meinung vieler Menschen war es vor 80 Jahren die angenehmste Art, weite Strecken zu überwinden.

Geboren wurde Johann Geier am 23. Oktober 1903 als Sohn von Johann Geier und Barbara, geborene Fischer, in Unterzaubach 21.