In einem einzigen Chaos meist harren die Überbleibsel vergangener Einkaufstouren oder Urlaube geduldig einer Wiederverwendung. Ist es dann endlich so weit, ist die Freude so groß, dass die Tüten einem beim Öffnen der Schranktür meist schon schwungvoll entgegenfallen.

Bei mir war das jedenfalls immer so. Und weil ich irgendwann keine Lust mehr auf 1. ständiges Wiedereinräumen und 2. die ganze Plastikflut hatte, habe ich vor einiger Zeit Maßnahmen ergriffen. Die Restbestände wurden durch konsequente Wiederverwertung (zum Beispiel als Müllbeutel oder zum Verstauen des nächsten Einkaufs) kontinuierlich abgebaut. Neue Bestände nicht mehr aufgebaut.

Glücklicherweise wird man heute ja immer öfter gefragt, ob man denn überhaupt eine Tüte möchte oder - das ist sogar noch wirksamer - muss für eine Plastiktasche sogar extra bezahlen.
Am besten, man hat seine Mehrweg-Tasche immer schon dabei. Man muss halt dran denken und sich manchmal ein bisschen besser organisieren.

Meistens schaffe ich das. Und wenn nicht, ist das auch kein Problem. Denn ich liebe große Handtaschen (in denen man meistens nie das findet, was man gerade sucht), und da passt zur Not schon mal so einer kleiner Wocheneinkauf rein!