Die Bergwacht kennt jetzt jedes Kind: Seit der dramatischen Rettung des verletzten Höhlenforschers aus der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden, weiß man überall in Deutschland, was die ehrenamtlichen Bergretter leisten können.

Doch die Bergwacht ist nicht nur bei solch spektakulären Aktionen im Hochgebirge im Einsatz, sondern auch bei uns im Mittelgebirge. Auch hier geht es manchmal um Leben oder Tod - wenn ein Sportler am Kletterfelsen im Kleinziegenfelder Tal abstürzt, wenn ein Arbeiter aus einem acht Meter tiefen Silo bei Stadtsteinach geborgen werden muss oder wenn ein Gleitschirmflieger in einem Baumwipfel auf der Radspitze hängt. "Am häufigsten rücken wir aber aus, um verletzten Waldarbeitern oder Wanderern zu helfen", sagt der Bereitschaftsleiter der Kulmbacher Bergwacht, Thomas Gremer.

Die Bergwacht wird immer dann gerufen, wenn sich ein Notfall in umwegsamem Gelände ereignet.