"Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist." Wehmut ist es nicht, die Gisela Kern angesichts des Endes des Literatencafés spürt. "Wir wollten nicht, dass das Niveau sinkt", begründet die Thurnauerin diesen Schritt, nachdem in jüngster Vergangenheit mehrere Verantwortliche aus privaten Gründen ihren Rückzug aus dem Kreis der Kulturschaffenden mitgeteilt hatten.

"Wenn wir weitermachen würden, müssten wir auf Künstler von außerhalb setzen, um die Qualität beizubehalten - das wäre einfach nicht mehr das Gleiche", so Gisela Kern.

In den vergangenen zehn Jahren sind jährlich rund vier Veranstaltungen auf die Beine gestellt worden.