Die Zitterpartie für die Kinder der siebten Jahrgangsstufe des Caspar-Vischer-Gymnasiums und ihre Familien geht weiter. In den letzten Tagen waren sieben Kinder und fünf Lehrkräfte, die an einem Skilager in Österreich teilgenommen hatten, positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 46 Testergebnisse standen am Dienstagabend noch aus. Auch am Mittwoch wurde im Gesundheitsamt fieberhaft gearbeitet, um für die betroffenen Familien Klarheit zu schaffen.

Mittlerweile liegen wohl so gut wie alle Testergebnisse vor. Das Landratsamt Kulmbach will am Donnerstagmittag über die aktuelle Entwicklung informieren.

Wie berichtet, waren die 80 Kinder bei der Fahrt ins Skilager unter anderem von eine Lehrerin begleitet worden, die sich wahrscheinlich in den Faschingsferien in der Woche zuvor infiziert hatte. Die Frau war nach den Ferien positiv getestet worden. 80 Kinder waren daraufhin in Quarantäne geschickt worden und mussten sich ebenfalls einem Test unterziehen.

Die Hälfte der Proben konnte bis zum Dienstag ausgewertet werden. Die restlichen Ergebnisse stehen noch aus. Nach derzeitigem Stand gibt es damit im Landkreis Kulmbach zwölf Corona-Kranke. Eine weitere, ebenfalls erkrankte Lehrkraft wohnt in einem Nachbarlandkreis.

Ein weiterer Verdachtsfall am CVG erwies sich als unbegründet: Eine Schülerin war außerhalb des Landkreises Kulmbach in Kontakt mit einer erkrankten Person gekommen. Die Schule war daraufhin sicherheitshalber für vier Tage geschlossen wurden. Ein bei der Schülerin vorgenommener Test fiel allerdings negativ aus.

Im Landkreis Kulmbach befinden sich nach Angaben des Landratsamtes derzeit mehr als 200 Menschen in sogenannter häuslicher Isolation - entweder, weil sie als Verdachtsfall gelten oder Kontakt mit Erkrankten hatten. An die 400 Tests wurden durchgeführt.