Er war Seite 3-Chef und Chefreporter beim Münchner Merkur und ist jetzt Direktor der Akademie der Bayerischen Presse (ABP) in München: Robert Arsenschek, der gestern der Akademie für Neue Medien seinen Antrittsbesuch abstattete. Er habe sich schon beim Münchner Merkur um die Ausbildung des Nachwuchses gekümmert und jetzt die neue Herausforderung gesucht. "Ich habe mir ganz bestimmt die ABP herausgesucht, denn es ist eine Akademie mit einer außerordentlichen Qualität", sagte er.

Auf höchstem Niveau

Die Akademie in Kulmbach sei "eine Oase des Lernens". Nicht nur Journalisten werde eine Ausbildung auf höchstem Niveau geboten. Es sei das Ziel, das Angebot der Einrichtung im Langheimer Amtshof zu erweitern und mit dem rasanten Wandel der Medienlandschaft Schritt zu halten. Der Akademiedirektor sprach da neue Formen der Live-Berichterstattung an, die in die Kursprogramm aufgenommen werden sollen.

Dass sich nicht nur Journalisten, sondern auch führende Mitarbeiter von Unternehmen in der Akademie weiterbilden lassen können, stellte Landtagsabgeordneter Baron Lerchenfeld (CSU) heraus. Er sprach von einer mit einer Universität vergleichbaren Einrichtung.