Was für ein Leben in Steinberg, was für ein Spektakel, was für schöne Bilder - Narren, wohin man schaute: Nach dem schon traditionellen "Warm-Up" beim Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Steinberg, Alexander Öhring, schlängelte sich das "vorgeglühte" lustige Völkchen bei Bilderbuchwetter von der Grieser Straße zur Kronachtalhalle. Die vielen Zuschauer, die am Wegesrand der närrischen Elite Steinbergs zujubelten, konnten sich dabei an einem fröhlichen Farbenspiel zahlreicher kleiner und großer Faschingsnarren erfreuen.

Die Spitze des närrischen Zuges bildeten traditionsgemäß die Musikanten mit ihrem Vorsitzenden Daniel Müller. Die holden Regenten von Steinberg, Prinz Christian II. und seine liebreizende Prinzessin Stefanie I., winkten ihren Untertanen aus ihrem schicken Cabrio hoheitlich zu, animierten sie aber auch zum Mitsingen und Mitschunkeln. Es folgten die kleinen Tanzmariechen und die Prinzengarde sowie - in respektvollem Abstand - der von seinem Präsidenten Wolfgang Förtsch angeführte Elferrat mit dem Vereinsgemeinschafts-Vorsitzenden Alexander Öhring sowie dem Staaberche Faschingsbeauftragten Herbert Agel. Auch die Showtanzmädels bereicherten das illustre Treiben. Ideenreich und lautstark waren einmal mehr die "Staaberche Schrubber" vertreten, seit ihrer Gründung fester Bestandteil des Gaudiwurms. Die "Schrubber" hatten einen tollen Motivwagen - einen "Narren-Woung" - gestaltet, mit dem sie das Motto des diesjährigen Faschingsordens "Narrenhaus" aufgriffen.

"Staaberch Schrubb Schrubb"

Aber auch viele andere junge und junggebliebene Faschingsfans schlossen sich dem Umzug an, bei dem immer wieder lauthals der Schlachtruf "Staaberch Schrubb Schrubb" angestimmt wurde. Mit ihren fantasievollen Kostümierungen hatten sie die Lacher auf ihrer Seite und hinterließen strahlende Gesichter bei den Zuschauern.
Tradition ist es, dass das närrische Völkchen in der Ortsmitte von Steinberg einen kleinen Zwischenstopp einlegt. Hier erfreute der Musikverein Steinberg Teilnehmer wie Zaungäste mit einem schmissigen Ständchen. Auch heuer hagelte es für die kleinen Zuschauer Süßigkeiten, während man für die Erwachsenen - die in Steinberg berühmt-berüchtigten - Klopfer sowie Sekt "im Gepäck" hatte.