Mit Spannung wird die neue Saison der Kreisklasse 4 erwartet, die morgen um 16 Uhr mit drei Partien beginnt. Unter anderem dürfen die Kreisliga-Absteiger FC Wallenfels und FC Mitwitz II zum Auftakt zu Hause ran und erwarten mit der SG Kleintettau II/Buchbach und dem FC Unter-/Oberrodach zwei Teams, die die vergangene Spielzeit im unteren Tabellendrittel beendeten.

Zwei weitere Mannschaften, die heuer hoch gehandelt werden, müssen auswärts ran. Der FC Wacker Haig und der SV Gifting haben in Wilhelmsthal beziehungsweise bei der neu gegründeten Spielgemeinschaft aus Gundelsdorf und Reitsch eine schwierige Aufgabe vor sich. Ebenso die beiden Aufsteiger: Während der A-Klassen-Meister SG Nordhalben nach Rothenkirchen muss, hat der TSV Tettau gleich ein Derby beim FC Hirschfeld vor der Brust.

"Es wird ein schweres Spiel", sagt Tettaus Kapitän Fritz Knabner. "Wir haben in der Vorbereitung zweimal gegen sie gewonnen, aber da waren sie personell etwas geschwächt. So leicht wird es uns am Samstag natürlich nicht fallen. Aber ein Punkt ist auf jeden Fall drin."

Der 25-jährige Logistikkaufmann ist optimistisch, dass seine Mannschaft das Ziel "Klassenerhalt" diesmal erreichen kann. Nach dem letzten Aufstieg in die Kreisklasse 2017 ging es postwendend wieder herunter. Auch damals war Knabner schon dabei. "Wir haben eine sehr gute Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Der letzte Aufstieg hat uns viel Erfahrung gebracht."

Dazu war die Vorbereitung auf die neue Saison "tiptop", wie der Tettauer sagt, der schon seit der Jugend im Verein kickt. "Wir hatten immer zwölf bis 14 Mann im Training dabei. Da ziehen alle mit."

Im Sommer gab es in der Kreisklasse 4 insgesamt acht Trainerwechsel. Einen davon auch beim TSV Tettau. Nach zwei Jahren gab Adrian Spindler sein Amt an Markus Zapf ab. "Er legt sehr viel Wert auf Kraft und Kondition. Wir sprinten viel und machen auch viel mit dem Ball. Außerdem hat er die Formation umgestellt, an der wir noch ein bisschen arbeiten müssen."

Eine ausgeglichene Liga

Auf einen Meisterschaftsfavoriten kann sich Knabner noch nicht festlegen. "Es ist eine starke und enge Liga. Gifting hat eine sehr gute Mannschaft, genauso wie Haig. Bei Steinwiesen muss man abwarten, wie sie sich nach dem Abgang von Colin Gloystein entwickeln. Eventuell kann auch Wilhelmsthal oben angreifen und natürlich Wallenfels als Absteiger." Auch im Abstiegskampf erwartet der Kapitän einen heißen Tanz: "Es gibt einige Mannschaften, die hinten reinrutschen, aber auch vorne mitspielen können. Die Liga ist sehr ausgeglichen."

Mit dem TSV Wilhelmsthal und dem FC Wacker Haig treffen zwei seiner favorisierten Teams bereits am ersten Spieltag aufeinander. Knabner tippt dabei auf den TSV: "Beide könnten Überraschungsteams werden, aber Wilhelmsthal ist sehr heimstark. Deshalb tippe ich auf ein 2:1."