Fünf Stunden Schlaf, mehr ist einfach nicht drin. Danach geht es sofort weiter mit Kabeln, Strahlern und Stromkreisen. Denn bis zum 26. April muss alles fertig vorbereitet sein, um die Kronacher Altstadt erstrahlen zu lassen. Auch in diesem Jahr sind bei "Kronach leuchtet" Studenten der Coburger Hochschule im Einsatz. Doch die 13 angehenden Innenarchitekten und ihr Dozent Michael Müller wollen Stadtgraben und Kirchplatz in kein zweites Las Vegas mit blinkenden bunten Lichtern verwandeln. Sie setzen ganz auf die Natürlichkeit der historischen Gebäude, die nur ins rechte Licht gerückt werden muss.

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Aber ausgerechnet in der Woche, in der rund 3,5 Kilometer Kabel durch die Stadt verlegt und bis zu 200 Leuchtpunkte an den Häusern angebracht werden sollen, ist Dozent Michael Müller erkrankt. Als studentischer Projektleiter übernimmt Simon Müller nun das Kommando. Der 28-Jährige begleitet seine Kommilitonen durch vier fast schlaflose Nächte - denn eine Stadt lässt sich am besten im Dunkeln illuminieren.

"Kronach leuchtet" ist ein Wohlfühlfest mit "Wow-Effekt"

Welche Belichtungen Simon Müller dabei ein regelrechter Dorn im Auge sind, wie die Hochschüler ohne ihren Dozenten zurecht kommen und wie die Kronacher auf werkelnde Studenten in ihren Vorgärten reagieren, lesen Sie hier im ausführlichen Artikel auf inFranken.dePLUS.