Die Bilder Lucas Cranachs und die anderen Kunstwerke in der Fränkischen Galerie werden bei den "Cranach-Nights" in ein besonderes Licht getaucht. Das kündigte Tourismus-Chefin Kerstin Löw am Donnerstag auf der Festung Rosenberg an. Sandra Bauer wird für die entsprechenden kulinarischen Genüsse auf der Bastion Marie sorgen.

Mit den "Cranach-Nights" werde die Tradition der langen Museumsnächte wieder aufgegriffen. Diesmal würden sie außerhalb von "Kronach leuchtet" durchgeführt. Kerstin Löw hoffte, dass viele Kronacher und Frankenwälder die Chance nutzen, sich am 23., 24. und 25. Juli zwischen 21.30 und 24 Uhr die Kunstwerke kostenfrei anzuschauen. Richtig: Es wird kein Eintritt erhoben. Außerdem gibt's jeweils um 22 Uhr eine besondere Führung, natürlich ebenfalls kostenlos. Treffpunkt für die Führungen ist der Saal im 2. Stock. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


In ein besonderes Licht getaucht

Gerade weil die Fränkische Galerie im vergangenen Jahr modernisiert und die Kunstwerke von der Lichtplanerin in ein besonderes Licht getaucht würden, sei das einen Besuch wert. "Die Werke schauen durch das besondere Licht schon tagsüber plastisch aus", freut sich Kerstin Löw. Ein Großteil des Tageslichts werde weggenommen. "Das Licht lässt die Bilder emotional ganz anders wirken", schwärmt Löw. Sie ist gespannt, wie die Illumination nachts wirkt, wenn kein Sonnenlicht mehr in die Räume dringt. "Das wirkt nachts ganz anders", ist die Tourismus-Chefin überzeugt.

Kerstin Löw wies auch auf das Begleitprogramm auf der Bastion Marie durch Sandra Bauer hin. Die will durch eine Lounge-Atmosphäre, besondere Beleuchtung und kulinarische Genüsse mit zum Gelingen der "Cranach-Nights" beitragen. "Unter anderem gibt es einen ,Cranach-Drink‘. Der wird sehr spritzig", kündigt Sandra Bauer an.

Kerstin Löw wünschte sich, dass auch die Besucher der Faust-Festspiele nach den Vorstellungen des "Florentiner Huts" zu den Cranach-Nights kommen.