In der Kitzinger Siedlung schießt ein Unbekannter auf eine junge Katze. An einen Zufall glaubt die Familie nicht - vor allem Mutter und Tochter haben große Angst vor dem unbekannten Katzenhasser.
Zafer Samdan glaubt nicht mehr an einen Zufall. Wie auch? Zum zweiten Mal ist seine Katze angeschossen worden. Innerhalb eines Monats. Die Polizei ist eingeschaltet.
Zafer Samdan ist in Kitzingen aufgewachsen. Sein Vater war Gastarbeiter. Zafer kennt die Stadt und viele ihrer Bewohner. Vor 15 Jahren hat er sich mit seiner Frau und den Kindern in der Siedlung niedergelassen. Ein eigenes Häuschen. Ruhe und Frieden. So hat er sich das vorgestellt.
Seit Ende Mai ist die Idylle gestört. „Meine Frau und meine Tochter haben Angst“, sagt Zafer mit leiser Stimme. Sie verstehen nicht, warum jemand auf eine Katze schießt. Und warum ausgerechnet auf ihre. Wer könnte da etwas gegen sie haben?
„Meine Frau und meine Kinder haben Angst.“
Zafer Samdan, Katzenbesitzer
Zafer geht voran in den ersten Stock seines Hauses. Vorsichtig öffnet er die Tür. Hier lebt Tommi seit Anfang letzter Woche. Raus darf er nicht mehr. Zwei Wunden hat der Kater davongetragen. Gut zu sehen, weil die Haare an dieser Stelle abrasiert sind. Tommi liegt am Boden und schaut den neuen Besucher aus müden Augen an. Der Kater ist sichtlich mitgenommen.„Wir wissen noch gar nicht, ob er überleben wird“, sagt Zafer.
Vor fast genau einem Jahr haben sich die Samdans eine Katze ins Haus geholt. Zwei Wochen alt war Tommi damals. „Unsere Tochter wollte unbedingt eine Katze“, erzählt der Vater. Tommi entwickelte sich zu einem ganz normalen Streuner. Nachts war er draußen, tagsüber schlief er im Haus. Die nahe B8 hat er offensichtlich erfolgreich gemieden, in den Gärten der Siedlung genug Freiraum gefunden. „In der Nachbarschaft leben einige Katzen“, sagt Zafer Samdan. Von Problemen hat er nie etwas gehört.
Am Morgen des 24. Mai ging es Tommi ganz offensichtlich nicht mehr gut. Die Familie dachte zunächst, dass er etwas Schlechtes gegessen haben könnte. Beim Tierarzt stellte sich schnell heraus, dass es viel schlimmer war. Beim Röntgen stellte Dr. Jens Wolf fest, dass da ein Fremdkörper war. Fünf Zentimeter vor dem Herzen. Der Tierarzt holte ein Projektil aus Tommis Körper. Luftgewehr. „Wir haben Anzeige gegen Unbekannt gestellt“, erzählt Zafer Samdan. Tommi ging es bald wieder besser, nachts ging er wieder auf Jagd, tagsüber ruhte er sich aus. Alles schien bestens. Die Familie hatte den Vorfall schon fast wieder vergessen.
Bis zum Montag vergangener Woche. „Da stand Tommi wieder so schlapp vor der Haustür“, erinnert sich Zafer Samdan. „Er ist kaum reingekommen.“ Auf die Idee, dass sein Kater erneut angeschossen worden war, kam er nicht. Erst als der Tierarzt Tommi auf die Behandlungsliege legte und der Kater bei jeder Berührung aufheulte, kam beiden der Verdacht. Und der sollte sich wenig später auf dem Röntgenbild bestätigen: Diesmal hatte das Projektil den Darm getroffen und durchlöchert. „Die Spitze des Projektils war diesmal nicht platt, sondern spitz“, erzählt Dr. Wolf und spricht von einer absoluten Schweinerei. „Da wollte jemand einen möglichst großen Schaden anrichten.“
Eine Katze wird zum zweiten Mal von einem Unbekannten angeschosssen .... - offensichtlich mit einem Luftgewehr. - Da steigt bei einem Tierfreund wie mir der Wutpegel enorm an. Ich hoffe, dieser Katzenhasser wird ermittelt!
Die Kitzinger Zeitung zeigt Herz und Mitgefühl, sie bringt diesen Bericht auf Seite eins ihrer heutigen Printausgabe. Warum finden bei der gleichen Zeitung, die von Angela Merkels Flüchtlingen begangenen Vergewaltigungen und Morde an Frauen und Mädchen in Deutschland, so wenig Beachtung? - Schlimmer noch, diese schrecklichen Straftaten werden als "Einzelfälle" schön geredet und abgehakt. Organisieren die Angehörigen der Opfer dann eine Demonstration oder Trauerfeier wie in Hamburg, Kandel und vielen weiteren deutschen Städten, werden sie mitsamt der übrigen Teilnehmer als fremdenfeindlich, rassistisch und als Rechte bezeichnet. - Unschöne Dinge über die Zugereisten, sollen wohl lieber geheim gehalten und schön geredet werden. Werden die Trauernden Angehörigen aber von der aufgehetzten Antifa oder linksgrünen bunten Bündnissen bei ihrer Trauer gestört oder geschlagen, kann man in der Zeitung vom geschlossenen Kampf gegen Nazis hören..... - Komisch!
MfG