Zum Artikel "Kitzinger Rat streicht die Hälfte der Referate" vom 12. Dezember erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift:

Google schlägt vor, am ersten bis dritten Tag drei Wachteleier, danach fünf bis sechs zu verzehren – kuriose Idee und keine Ahnung, woher diese Erkenntnis stammt, aber man muss ja nicht immer alles verstehen. Genauso ging es mir bei der jüngsten Stadtratssitzung in Kitzingen. Bei der Verteilung der Referenten-Posten wurden kuriose Vorschläge gemacht – und diese erwiesen sich als mehrheitswürdig?!  

Natürlich ist nicht in jeder Legislaturperiode ein/e Fachmann/Frau für die zu besetzenden Gremien an Bord, aber aktuell sitzt mit dem Diplom-Ökologen Klaus Sanzenbacher (Grüne) eine absolute Fachkraft für Umweltfragen im Rat. Trotz seiner beeindruckenden Bewerbungsrede für den Posten des Umweltreferenten stimmte die Mehrheit der Stadträte für Uwe Hartmann (Bayernpartei), Vorsitzender des Kleintierzüchtervereins in Kitzingen, der bei der umfangreichen Darstellung seiner Qualifikationen auch erwähnte, dass er preiswürdige Wachteln züchte.

Das erschien schon fast Comedy-preiswürdig. Schwacher Trost: Immerhin besser als der letzte Umweltreferent, der Lkw-Logistiker war. Die verdiente SPD-Stadträtin Endres-Paul muss das Kulturreferat an Walter Vierrether abgeben und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Andrea Schmidt wird das Referat für Feuerwehr angetragen, was sie verständlicherweise ausschlug!

Gremien-Verteilung nach Fachgebieten, da war irgendwas?!?! Irgendwie hat der OB das scheinbar wieder vergessen. Ein Einwand war jedenfalls von ihm nicht zu vernehmen.

Gaby Schmitt,
97348 Markt Einersheim