Die Gesellschafter sind mit der Geschäftsentwicklung im Dorfladen Buchbrunn zufrieden. Diese Erkenntnis nahmen Geschäftsleitung und Gesellschafterrat nach der Versammlung mit.
Die Gesellschafter sind mit der Geschäftsentwicklung im Dorfladen Buchbrunn zufrieden. Diese Erkenntnis durften Geschäftsleitung und Gesellschafterrat nach der Versammlung am Dienstag im Sportheim in Buchbrunn mitnehmen.
In seiner Begrüßung unterstrich zweiter Bürgermeister Dieter Koch, dass es sich um die erste Versammlung mit der für die Turnhalle neu angeschafften Bestuhlung handele.
Koch bezeichnete den Dorfladen Kummrei als „unseren Laden“. Viele Umlandgemeinden beneideten das Dorf Buchbrunn wegen des Einkaufsangebotes, aber auch wegen der Kommunikationsmöglichkeiten.
Von den Bürgern werde der Dorfladen – nicht zuletzt auch durch die Kaffee-Ecke – als optimal eingestuft. Koch kündigte eine umfangreiche Neugestaltung des Vorplatzes an, die den Gesamteindruck erhalte, jedoch Verbesserungen bringe. Das Vorhaben werde voraussichtlich 2019 umgesetzt. Das Projekt Dorfladen Kummrei habe nur durch die Hilfe aller gelingen können, bilanzierte Koch.
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Ideenkasten wird genutzt
Für den Gesellschafterrat berichtete Klaus Sattes, dass bei der Inventur mehr als 1500 Artikel aufzulisten gewesen seien. In einem Ideenkasten fänden sich immer wieder wertvolle Hinweise auf Verbesserungen und Neuerungen. Derzeit, so Sattes, seien nach Eingang weiterer Anteilszeichnungen rund 47 000 Euro von den 184 Stillen Gesellschaftern eingebracht.
Geschäftsführerin Ulla Weber beklagte einen zu Beginn des Jahres eingetretenen Personalengpass, als eine Mitarbeiterin nach ihrer Ausbildung das Geschäft verließ, eine Einzelhandelsfachkraft kurz nach ihrer Einstellung wieder aufhörte und ein neuer Lehrling seine Ausbildung abbrach. Zeitweilig habe der Dorfladen auf Zeitarbeitspersonal zurückgreifen müssen, um den Ladenbetrieb aufrecht erhalten zu können. Nun aber stehe ein zehnköpfiges verlässliches Team zur Verfügung.
Zur Umsatzentwicklung berichtete Weber, dass nach dem ersten Jahr der Reiz des Neuen verblasst sei. Trotz weniger Kunden habe sich jedoch aufgrund des ausgewogenen Angebotes die Gewinnspanne verbessert. Für heuer sei mit einer schwarzen Null zu rechnen.