Eine Bilderreise durch das Kalenderjahr zeigt die erste Ausstellung von Günther Fischer. 38 seiner Bilder werden bis Ende Oktober im Winzerkeller Iphofen ausgestellt.

Unter den mehr als 40 Gäste zum Auftakt der Bilderschau war auch Ludwig Weigand, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Iphofen und ein Freund Fischers. Gemeinsame Wanderungen und Urlaube, bei denen auch viel fotografiert wird, verbinden beide. „Günther hat mal versucht, mir im Urlaub Gegenlichtfotografie zu erklären“, erzählte Weigand schmunzelnd.

Bei der Laudatio gewährte Fischers Tochter Sabrina Schmitt Einblicke. Sie kennt nicht nur die väterlichen Seiten des Fotografs sehr gut, sondern weiß auch, wie es ist, mit Fischer zusammen zu arbeiten. Fischer selbst stellte seine Arbeiten vor und erklärte das Besondere seiner Fotos: Mit extremem Einsatz von Gegenlicht in Kombination mit einem für die meisten Betrachter völlig ungewohnten Blickwinkel spiegeln die Aufnahmen besondere Emotionen wider. Gerne experimentiert er auch mit verschiedenen Objektiven wie dem Fischauge, das eine Pfütze wie einen See erscheinen lässt.

Fischers Werke entstehen auf täglichen Wegen, bei Spaziergängen und Wanderungen durch seine Heimat. Die Ausstellung umfasst 38 Fotografien aus dem südöstlichen Landkreis Kitzingen und westlichen Landkreis Neustadt/Aisch, die auf Leinwand gedruckt wurden. Bei der Vernissage spielte der Hüttenheimer Christian Brückner Klavier.

Die Ausstellung der Fotografien Günther Fischers ist noch bis 31. Oktober zu den Öffnungszeiten des Winzerkellers Iphofen zu sehen.