Zwischen Mainsondheim und Hörblach sollen Kiebitze und andere bodenbrütende Vögel, wie etwa die Feldlerche, ab sofort eine neue Heimat finden. Auf einer rund einen Hektar großen Fläche am Mainufer erhofft sich die Kreisgruppe Kitzingen des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) eine nachhaltige Ausweitung der örtlichen Kiebitzpopulation.

Damit die Vögel dort auch wirklich ungestört leben und brüten können, bittet der LBV-Kreisvorsitzende Klaus Sanzenbacher alle daran vorbeikommenden Wanderer, Angler und Naturfreunde, aber auch die benachbarten Landwirte um etwas Rücksichtnahme: „Bitte die Naturschutzfläche weder betreten noch befahren. Jedes noch so kleine, der Natur und Umwelt überlassene Areal dient der Erhöhung der Artenvielfalt. Insofern geht mein ganz besonderer Dank an Herrn Stefan Körber, der seinen Acker dem LBV freundlicherweise unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat und damit einen wirklich wertvollen Beitrag zum Naturschutz leistet. Eingesät wurde die Fläche vom Sickershäuser Landwirt Sebastian Herbolzheimer – auch an ihn ein herzliches Dankeschön. Die Realisierung dieses Wiesenbrüterprojekts ist erneut ein Beispiel dafür, dass wir gemeinsam am meisten für Natur und Umwelt erreichen.“

Von: Klaus Sanzenbacher, Vorsitzender der Kreisgruppe Kitzingen des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern