Menschen und Naturbilder von Hans Beyermann (1923-1999) sind bis 1. August im KuK. Dettelbach zu sehen. Hans Beyermann erlernte zunächst den Beruf des Architekten, nach dem Krieg studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, heißt es in der Ankündigung des Kulturzentrums. Er war ein Künstler, der eine Vielzahl an Techniken beherrschte und immer wieder Neues ausprobierte: Er ätzte Kupfer- und Aluminiumplatten, bemalte großflächig Stahl-Email und gestaltete damit Fassaden. Für einige Kirchen in Berlin entwarf er Glasfenster, die er zum Teil auch selber ausführte.

Die Farbe war sein stärkstes Ausdrucksmittel und deshalb hat er sich mit den "klassischen" Maltechniken Aquarell und Ölmalerei besonders intensiv beschäftigt. Bei den "Menschenbildern", die in der Ausstellung im KuK gezeigt werden, wird laut Mitteilung deutlich, dass der Einsatz der Farben nicht die Realität abbilden soll, sondern eine Stimmung im Moment des Entstehungsprozesses.

Ende der 70er Jahre wandte sich Hans Beyermann erneut der Ölmalerei zu. In seiner späten Schaffensphase hatte er die Technik der Ölmalerei so verinnerlicht, dass er sie mit der Spontanität des Aquarellmalens verbinden konnte.