Auf dem Arbeitsmarkt werden Fachkräfte gesucht und besonders im Handwerk ist die Nachfrage nach guten Mitarbeitern sehr groß. Auch im Sanitärhandwerk.
Auf dem Arbeitsmarkt werden Fachkräfte gesucht und besonders im Handwerk ist die Nachfrage nach guten Mitarbeitern sehr groß. Deswegen bedauerten die Verantwortlichen der Kitzinger Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)-Innung, dass heuer nur vier junge Männer ihre Gesellenbriefe erhielten.
Ein Heimspiel
Bei der Freisprechungsfeier im Marktbreiter Hotel Löwen hatte der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Axel Weigand, ein Heimspiel. Zusammen mit den Ausschussmitgliedern Stephan Ritz, Stephan Bissert und Manuel Ebner hatte Weigand die Gesellenprüfung geleitet.
Die neuen
Der neue Obermeister der SHK-Innung, Harald Schütz überreichte die Gesellenbriefe an Alexander Büttner von der Firma Göllner aus Abtswind, Johannes Grebner von der Firma Licht-, Kraft- und Wasserwerke aus Kitzingen, Jan Köhler von der Firma Kuhn aus Atzhausen und Sebastian Mönius von der Firma Brane aus Kirchschönbach.
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Etappenziel erreicht
Michael Geck, Klassenleiter der frisch gebackenen Gesellen an der Berufsschule, ging auf die dreieinhalbjährige Ausbildungszeit ein. Er erinnerte die ehemaligen Auszubildenden daran, dass das Lernen nun kein Ende habe. „Sie haben ein Etappenziel im Berufsleben erreicht“, sagte er.
Marktbreits Vizebürgermeister Herbert Biebelriether, der stellvertretende Landrat Paul Streng und der stellvertretende Kreishandwerksmeister Marcus Will sprachen Grußworte. Sie hoben den Wert des Handwerks im Allgemeinen und des SHK-Handwerks im Besonderem hervor.
Die SHK sei eine Sparte des Handwerks mit Zukunft, die sich innovativ, technisch sehr anspruchsvoll und mit sehr guten Verdienstchancen darstelle.
Aufstiegsmöglichkeiten
Harald Schütz ging auf die Aufstiegsmöglichkeiten ein und hob die Ungebundenheit hervor, da solche Handwerker weltweit benötigt würden. Der Innungsobermeister beendete den offiziellen Teil mit dem Handwerkerspruch: „Meister ist der, der was ersann, Geselle der, der was kann – und Lehrling ist jedermann.“