In Ansbach fanden am Freitag mehrere Demonstrationen statt, unter anderem eine Veranstaltung der AfD sowie acht Gegenkundgebungen. Anlass war ein Anschlag vor genau zehn Jahren.
In Ansbach ist es am Freitag (24. Juli 2026) zu mehreren Versammlungen und Demonstrationen gekommen. Anlass war der zehnte Jahrestag des Anschlags vom 24. Juli 2016 in Ansbach. Vor dem Gelände eines Musikfestivals sprengte sich damals ein 27 Jahre alter Flüchtling aus Syrien in die Luft. Die Tat wurde als "erster islamistischer Selbstmordanschlag auf deutschem Boden" eingeordnet.
Wie die Polizei Mittelfranken am Freitagabend mitteilte, begann am Martin-Luther-Platz um 15 Uhr eine Veranstaltung der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Aus diesem Kreis formierte sich ab 17 Uhr eine angemeldete Versammlung mit rund 150 Teilnehmenden.
Demos zum 10. Jahrestag des Anschlags in Ansbach: 550 Menschen stellen sich AfD-Versammlung entgegen
Zur gleichen Zeit fanden sich an mehreren Orten in Ansbach insgesamt etwa 550 Menschen zu acht verschiedenen Gegenkundgebungen zusammen.
Um einen störungsfreien Verlauf zu sichern, trennte die Polizei die Gruppen der unterschiedlichen politischen Lager voneinander, unter anderem mit Absperrgittern.
Während der gesamten Demonstrationen gab es laut Polizeiangaben keine nennenswerten Zwischenfälle. Beteiligt waren verschiedene Polizeikräfte aus der Region.
Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.