Deutschlandweiter Rückruf bei Lidl: Wegen möglicher Noroviren hat der Discounter einen großen Rückruf gestartet.
Der Hersteller "Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG" ruft aktuell das Produkt "Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren“ in der 300-Gramm-Packung zurück. Die TK-Beerenmischung wurde bei Lidl in ganz Deutschland verkauft. Bereits am 17. Juli 2026 hatte der Discounter einen Rückruf bestimmter Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten der Beerenmischung gestartet. Nun wurde der Rückruf deutlich ausgeweitet.
Grund für den Rückruf bei Lidl: Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Noroviren enthalten sind. Noroviren verursachen bei Menschen aller Altersgruppen akut beginnende Brechdurchfälle, die zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust führen können. Bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie alten und kranken Menschen können die Erkrankungen auch schwer verlaufen.
Noroviren in TK-Beerenmischung von Lidl möglich - Gesundheitsgefahr
Wegen der möglichen Gesundheitsgefahren sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht konsumieren, hieß es bei lebensmittelwarnung.de.
Die Produkte mit den folgenden Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten sind vom Rückruf betroffen:
Mindesthaltbarkeitsdaten
22.02.2028
23.02.2028
02.03.2028
14.04.2028
17.04.2028
18.04.2028
Chargen
L220226P3
L220226G3
L220226Z3
L220226D3
L230226D3
L030326Z3
L030326H3
L030326W3
L150436P3
L180426H3
L180426L3
L190426L3
L190426N3
Die Tiefkühl-Beerenmischung wurde bei Lidl in sämtlichen Bundesländern verkauft. Die betroffenen Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Andere bei Lidl in Deutschland verkaufte Produkte des Herstellers "Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG" sowie weitere Produkte der Marke "Freshona" seien nicht betroffen. Der Hersteller bat alle betroffenen Kunden um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Für weitere Informationen könne man sich an die Lidl-Kundenhotline wenden, Telefon: 00800/5435-5435.
Der Hersteller hatte vor einer Woche über die mögliche Kontamination der Chargen L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3 informiert. Damals galt die Warnung für 13 Bundesländer, nun deutschlandweit. mit dpa