Die Brandschutzsanierung der Schule in Buchbrunn wird kostspielig. Der Gemeinderat ließ sich in seiner Sitzung von Architekt Markus Blum über Einzelheiten informieren. Trotz einer Vereinfachung der Ausführung kündigte Blum einen Preisanstieg gegenüber der Planung von 2019 an. Im Außenbereich wird eine Feuerwehraufstellfläche geschaffen.

Dorthin führt aus dem Innenbereich kommend ein Fluchtsteg aus Stahl, der über je eine Glastüre aus den Klassenzimmern sowie aus dem Kellerraum über zwei Treppen erreicht wird. Dazu müssen in den Klassenzimmern Heizkörper versetzt werden.

In der Aula wird die Holzdecke entfernt und durch eine Gipskartonlochdecke mit Notbeleuchtung und Brandmeldern ersetzt. Auch das Treppengeländer wird ausgetauscht, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Stäbe mit zu großem Abstand eingebaut wurden. Im Flur werden alle Kabel in Brandschutzkanäle verlegt, in denen Glaserfaserkabel für das Internet nachgerüstet werden können. Im Altbau werden alle Flurtüren durch Brandschutztüren ersetzt.

Warum fehlt der zweite Rettungsweg?

Blum konnte auf Nachfrage von Michael Friederich nach Veränderungen im Brandschutz nicht nachvollziehen, weshalb kein zweiter Rettungsweg eingebaut wurde, obwohl die jeweiligen Bauten offiziell abgenommen wurden.

Bürgermeister Hermann Queck zeigte sich erfreut, dass die Sanierungskosten von rund 450 000 Euro mit 332 000 Euro bezuschusst werden. Die Sanierung soll in den Sommerferien beginnen und in Ferienzeiten vorangebracht werden.

Weitere Themen am Ratstisch

Für den Teilabriss eines Gebäudes in der Zollengasse und die Errichtung eines Anbaus wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Zur Reparatur der Trinkwasserleitung im Bürgerhaus hat der Bürgermeister bereits 3541 Euro für ein Nachtragsangebot freigegeben. Zum Austausch aller Bestandstrinkwasserleitungen stimmte der Gemeinderat einer Ausgabe von weiteren 14 681 Euro zugunsten der Trinkwasserhygiene zu.

Das Rathaus Buchbrunn wird nicht an das Glasfasernetz mit WLAN für Rathäuser angeschlossen. Aus dem auf 89 635 Euro lautenden Angebot hätte die Gemeinde rund 69 000 Euro selbst tragen müssen.

Die Verkehrsüberwachung an zwei Stunden im Monat ergab in den Jahren 2018 bis 2020 Einnahmen von 535 Euro. Die Kosten dafür lagen bei 604 Euro.

Die Gemeinde weiht am Freitag, 17. September, um 16 Uhr das neue Gemeindehaus mit maximal 50 geladenen Gästen ein. Die Einweihung von Dorfplatz und südlichem Ortseingang erfolgt später.

Eine Bürgerversammlung plant Bürgermeister Queck einer Anfrage von David Haaß folgend frühestens im Herbst bis Ende des Jahres.