Mit zwei Gegenstimmen segnete der Gemeinderat Buchrunn bei seiner Sitzung in der Mehrzweckhalle die Einführung einer Bauwasserpauschale ab. Bürgermeister Hermann Queck stellte die Anschaffung eines mobilen Wasserzählers mit Rückflussverhinderer zwar zur Debatte, es wurde aber nicht darüber abgestimmt. Eine Mehrheit fand der Vorschlag, rückwirkend zum 1. Oktober 2020 eine Bauwasserpauschale einzuführen.

Auf der Grundlage der geltenden Wasserabgabesatzung wird beim Bau eines Einfamilienhauses die Gebühr für 30 Kubikmeter Wasser in Rechnung gestellt. Bei Zweifamilienhäuser werden 50 Kubikmeter und bei Dreifamilienhäusern 70 Kubikmeter angesetzt. Die Kosten richten sich nach dem Kubikmeterpreis in der jeweils geltenden Wasserabgabesatzung.

Gemeinde unterstützt Baumpflanzaktion

Für den Bund Naturschutz hatte sich Stefan Schmidt beim Landratsamt wegen Fördermöglichkeiten für Baumpflanzungen an der Bahnhofstraße erkundigt. Dabei ging es um Bäume, die wegen Schädlingsbefall entfernt und ersetzt werden sollen. Da eine Förderung nicht in Aussicht steht, unterstützt die Gemeinde die Baumpflanzaktion und setzt für einen Bodenaustausch den Bauhof ein. Die Kosten von rund 250 Euro übernimmt die Gemeindekasse.

Da sich über den technischen Anschluss von Straßenlampen am Dorfladenplatz, an der Hauptstraße und am Geh- und  Radweg am Sportplatz keine Lösung abzeichnete, soll die Entscheidung über die Beschaffung der Lampen erst nach einer Ortseinsicht folgen.

Weitere Themen am Ratstisch waren:

  • Für ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im Wiesenweg stellte der Gemeinderat die Befreiung hinsichtlich erforderlicher Abgrabungen in Aussicht.
  • In eigener Zuständigkeit hat Bürgermeister Queck dem Bau eines Balkons in der Bahnhofstraße bereits zugestimmt.
  • Das Thema SuedLink ist nach einer verbindlichen Korridorentscheidung der Bundesnetzagentur in Buchbrunn vom Tisch, da die Trasse weit im Westen zwischen Thüngersheim, Uettingen und Großrinderfeld verläuft.
  • Zur denkmalpflegerischen Instandsetzung des Friedhofsportals und des historischen Metalltores gewährt der Landkreis einen Zuschuss von 2760 Euro als freiwillige Leistung.
  • Aus dem Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen berichtete der Bürgermeister, dass sich der Anteil der Gemeinde Buchbrunn auf der Grundlage von 1095 Einwohnern auf 146700 Euro beläuft.