"Einzigartig": Fränkischer Freizeitpark eröffnet gleich zwei neue Themenwelten

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Das Freizeit-Land Geiselwind (Kreis Kitzingen) hat am Mittwoch gleich zwei neue Themenwelten eröffnet. Damit schließt der Erlebnispark auch ein schwieriges Kapitel ab.

Das Freizeit-Land Geiselwind zwischen Würzburg und Nürnberg lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher mit einem bunten Mix aus Fahrgeschäften, Shows und Attraktionen für die ganze Familie. 

Anfang Juli 2026 hat der Park gleich zwei neue Themenwelten enthüllt: "Tukis Dino Farm" mit der neuen Achterbahn "Wilde Hilde" sowie die "Raven Woods". Dazu kommen lebensgroße, animatronische Dinosaurier, die seit Kurzem im Park stehen. Und es soll weitergehen: Zwei weitere Projekte befinden sich laut Parkbetreiber bereits in Planung. inFranken.de war bei der Eröffnungsfeier der neuen Attraktionen vor Ort.

Freizeit-Land Geiselwind: Neue Themenwelt "Tukis Dino Farm" auf dem ehemaligen Brandareal

Das Freizeit-Land Geiselwind hat mit "Tukis Dino Farm" eine von zwei neuen Themenwelten eröffnet. Hier befindet sich eine neue Indoor-Halle für Kinder samt nebenliegendem Café, in dem Eltern bei Bedarf entspannen können, wie ein Sprecher der Parkanlage erklärt. Ebenfalls Teil der neuen Themenwelt ist die Achterbahn "Wilde Hilde", die ab Mitte Juli 2026 für Besucher zugänglich sein soll.

Mit der "Wilden Hilde" erhält das Freizeit-Land Geiselwind seine achte Achterbahn und rückt damit auf Platz drei der Parks mit den meisten Achterbahnen in Deutschland vor, äußert sich der Sprecher. Die Anlage sei "einzigartig in Deutschland": Die Fahrgäste befinden sich weder auf noch unter der Schiene, sondern in Gondeln seitlich davon. Darin finden jeweils vier Personen Platz. Die Achterbahn stammt ursprünglich aus dem "Schwabenpark" und verspricht Nervenkitzel für die ganze Familie. Kinder dürfen ab einer Körpergröße von 1,20 Metern mitfahren.

Die neue Themenwelt entstand auf dem Gelände, das im März 2025 einem Großbrand zum Opfer fiel. In den frühen Morgenstunden des 17. März war damals in der Küche eines Restaurants ein Feuer ausgebrochen. 150 Einsatzkräfte rückten an, unter anderem wurden der Indoor-Spielplatz, die dort gelegene Gastronomie, "Tukis Unterwasserwelt" und Schwanenboote zerstört. Der Schaden belief sich laut damaliger Meldung auf rund eine Million Euro. Die Polizei ging von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Gut ein Jahr später präsentiert sich das ehemalige Brandgelände nun völlig verwandelt.

Themenwelt "Ravenmoor Woods": Spukschloss mit 4-D-Erlebnis feiert Premiere

Die zweite neue Themenwelt heißt "Raven Woods", auf der sich das Fahrgeschäft "Ravenmoor Academy" befindet. Lange war lediglich bekannt, dass es sich bei der Attraktion um einen sogenannten "Darkride" handelt - ein Fahrgeschäft, bei dem Besucher in Wagen durch komplett überdachte, dunkle Räume fahren, die oft kunstvoll dekoriert sind. Jetzt ist das Fahrgeschäft für Gäste zugänglich.

Als "Meilenstein" bezeichnet der Parkbetreiber das neue Spukschloss. Es handele sich um keine klassische Geisterbahn, sondern um eine Attraktion mit eigener Geschichte. Im neuen Fahrgeschäft führt eine über Leinwände projizierte junge Frau namens "Mora", Präsidentin der "Black Raven", durch ihre Schule. Diese ist von einem Fluch befallen. Die Gäste laufen zunächst durch mehrere Räume und werden in die Handlung eingeführt. Auf einem Sofa festgeschnallt, durchqueren die Besucher anschließend mehrere Räume, die jeweils mit großen Bildschirmen im Stil eines 4-D-Kinos die Reise durch die Akademie simulieren: vom Flug durch die Kellergewölbe über umherfliegende Bücher bis zum Kampf gegen den Drachen im Herzen der Schule. Feuer- und Wassereffekte sind inbegriffen.

Showkünstler Florian Förster vom Freizeit-Land Geiselwind bezeichnete die "Ravenmoor Academy" als eines der "Top-Fahrgeschäfte im Park". Das Konzept sei in dieser Form einzigartig. "Das gab es noch nicht - zum ersten Mal wirken wir so intensiv auf die Gäste ein", betont Förster. Die Attraktion sei für alle Altersklassen ab sechs Jahren geeignet und verzichte auf eklige Elemente, setze aber auf Schrecksituationen.

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Vorschaubild: © Tobias Götz/inFranken.de