"Eines der schnellsten Hausverbote in der Geschichte": Kurioser Vorfall beim Hofer Volksfest

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Hofer Volksfest: Polizei berichtet über kuriosen Vorfall
Die Polizei hat ihre Bilanz zum Hofer Volksfest veröffentlicht. (Symbolbild)
Hofer Volksfest: Polizei berichtet über kuriosen Vorfall
Stadt Hof

Nach dem Hofer Volksfest hat die örtliche Polizei Bilanz gezogen. Die Beamten sind mit dem Einsatzaufkommen durchaus zufrieden - dabei hatte das Fest unheilvoll begonnen.

Die Polizei hat Bilanz zum Hofer Volksfest 2026 gezogen und berichtet dabei auch über eines der - in den Worten der Beamten - "vermutlich schnellsten Hausverbote in der Geschichte des Hofer Volksfestes".

Demnach wurde bereits am Freitag um 20 Uhr, also zum offiziellen Beginn des Volksfestes, gegen eine vor Ort erheblich alkoholisierte und randalierende Person der Gewahrsam und ein Hausverbot für die gesamte Dauer der Veranstaltung ausgesprochen. Die Person, bei der ein Alkoholwert von stolzen 2,94 Promille festgestellt wurde, hatte zuvor die Besucher bepöbelt und provoziert.

Polizei Hof zieht "rundum positive Bilanz"

Trotz dieses denkwürdigen Ausreißers zieht die Polizeiinspektion Hof in ihrem Bericht eine "rundum positive Bilanz". Während der gesamten Festdauer wurden insgesamt 21 polizeiliche Einsätze im Zusammenhang mit dem Hofer Volksfest und dem näheren Umfeld registriert, bei denen die Einsatzkräfte aber nur selten ernsthaft einschreiten mussten. Insgesamt wurden fünf Platzverweise ausgesprochen und fünf Hausverbote erteilt.

Auch die Zahl der Straftaten blieb niedrig - insgesamt mussten zwölf Straftaten polizeilich aufgenommen werden. Auf dem Festplatz selbst wurden lediglich fünf Körperverletzungsdelikte registriert, hinzu kamen eine Beleidigungsanzeige sowie weitere kleinere Delikte. Im Zusammenhang mit Fahrgeschäften wurden zwei Verletzungen bekannt, die allerdings nicht im Zusammenhang mit polizeilich relevanten Auseinandersetzungen standen. Im Verkehrsbereich mussten fünf Fahrzeuge wegen Verkehrsbehinderungen abgeschleppt werden.

Weiterhin wurden zwei Kraftfahrer festgestellt, die wegen Alkohol- bzw. Drogenkonsums mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen müssen. Mit Dienstag und Mittwoch verliefen zwei der Festtage trotz des hohen Besucheraufkommens gar ohne einen einzigen Polizeieinsatz.