Ein Zwölfjähriger vereinbart mit einem Verkäufer eine Probefahrt. Anschließend bringt er den Motorroller nicht mehr zurück. Der Vorfall hat Konsequenzen für den Eigentümer.
Ein Zwölfjähriger hat einen Motorroller nach der Probefahrt nicht mehr zurückgebracht. Der Verkäufer rief daraufhin die Polizei.
Laut Polizei war der Motorroller nicht versichert, der Zwölfjährige hatte zudem keine Fahrerlaubnis. "Scheinbar gefiel dem Jungen das Kleinkraftrad so gut, dass er entschied, das Fahrzeug einfach nicht zurückbringen", heißt es im Polizeibericht.
Polizei deckt Lüge in Hof auf - und hat Verdacht
Die Polizei suchte daraufhin den Zwölfjährigen zu Hause in Hof auf. Der Junge habe zuerst eine Geschichte erfunden, in der der Roller während der Probefahrt geraubt worden wäre. Laut Polizei stellte sich die Erzählung allerdings schnell als unwahr heraus und der Motorroller wurde gefunden.
Direkt an den 36 Jahre alten Eigentümer ging der Roller jedoch nicht: Laut Polizei besteht der Verdacht, dass das Zweirad manipuliert und dadurch die zulässige Höchstgeschwindigkeit erhöht wurde. Es seien mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.