Verkehrssichere Gemeindestraßen sind das Ziel der Gemeinde Oberaurach

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Ganz oben auf dem Sanierungsplan der Gemeinde Oberaurach steht die "Von-Pünzendorf-Straße" in Tretzendorf, die besonders im Einmündungsbereich zur Rathausstraße große Setzungen und Löcher aufweist.Christian Licha
Ganz oben auf dem Sanierungsplan der Gemeinde Oberaurach steht die "Von-Pünzendorf-Straße" in Tretzendorf, die besonders im Einmündungsbereich zur Rathausstraße große Setzungen und Löcher aufweist.Christian Licha
Bürgermeister Thomas Sechser (rechts) begrüßte offiziell die neuen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung (von links), Christian Mann, Carina Repp, Melanie Jahna und Linda Dotterweich.Christian Licha
Bürgermeister Thomas Sechser (rechts) begrüßte offiziell die neuen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung (von links), Christian Mann, Carina Repp, Melanie Jahna und Linda Dotterweich.Christian Licha
 

Die Gemeinde Oberaurach will ihre Straßen nach und nach reparieren. Die "Von-Pünzendorf-Straße" in Tretzendorf soll als erste Maßnahme drankommen.

Bei der Sitzung des Gemeinderates in Oberaurach ging es unter anderem um die anstehenden Reparatur- und Asphaltierungsarbeiten gemeindlicher Straßen. Aus finanzieller Sicht sei es nicht möglich, alle Unterhaltsarbeiten auf einmal zu vergeben, stellte Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) fest. Um auf Dauer verkehrssichere Gemeindestraßen zu erhalten, die vernünftig sowie anschaulich und frei von Flickenteppichen sind, sollte jährlich eine Straße benannt werden, die im Rahmen der Unterhaltsarbeiten repariert und saniert werden kann.
Anhand des vorgefundenen Straßenbildes schlug das Gemeindeoberhaupt vor, die "Von-Pünzendorf-Straße" in Tretzendorf als erste Maßnahme durchzuführen. Diese Straße weise vor allem im Einmündungsbereich zur Rathausstraße große Setzungen und Löcher auf. Um die Kanaldeckel herum sei der Asphalt ausgebrochen, und die Wasserschieberklappen lägen zum Teil frei. Das Gremium beschloss einstimmig, die Verwaltung zu beauftragen, ein entsprechendes Angebot einzuholen. Allerdings war man sich auch einig, dass mit der Sanierung erst begonnen werden soll, wenn die Telekom ihr Glasfasernetz ausbaut, denn es sei unsinnig, die Straße ansonsten zweimal aufzureißen.


Mehr Spielraum für Bauherren

Ein weiteres Hauptthema der Sitzung war die Änderung der Festsetzungen des Bebauungsplanes "Hinter der Quelle" in Kirchaich. Hierzu war Peter Ruck vom Technischen Büro Werner anwesend und erläuterte die Einzelheiten. Insbesondere die Gestaltungskriterien wurden den üblichen aktuellen Bauweisen angepasst und neu formuliert.
So werde nun den Bauherren ein größerer Spielraum bei der Planung ihres Bauvorhabens gewährt. Die Genehmigungsfreistellung nach der bayerischen Bauordnung kann somit in Anspruch genommen werden. Danach bedürfe ein Bauvorhaben keiner Genehmigung, sofern sich der Bauherr an die Festsetzungen des Bebauungsplanes hält. In dem Wohngebiet, das gerade erschlossen wird und in dem die Kanal- und Wasserversorgungsarbeiten bereits fertiggestellt sind, ist eine Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern vorgesehen. Voraussichtlich Anfang 2019 kann mit dem Bau der Wohnhäuser begonnen werden.
Gemeinderat Julian Bayer führte an, dass er befürchte, dass die neue Straße zum zu schnellen Fahren verleitet. Deswegen stellte er nach einer Diskussion den Antrag, in den Bebauungsplan mit aufzunehmen, eine Schwelle zur Verkehrsberuhigung beim Kinderspielplatz einzubauen. Diese solle ähnlich aussehen wie die bereits vorhandene beim Kindergarten. Mit einer Gegenstimme befürwortete der Gemeinderat diese zusätzliche Änderung. Die Änderung des Bebauungsplanes wurde anschließend einstimmig beschlossen.


Überblick über Baumaßnahmen

Bauingenieur Ruck informierte Bürgermeister Sechser und die Gemeinderäte schließlich noch über den Stand der Dinge bei den weiteren Vorhaben, die sein Büro betreut. Im Baugebiet "Goethestraße" in Dankenfeld sei die Verlegung von Kanal und Wasserleitung abgeschlossen. Vor zwei Wochen habe der Straßenbau begonnen, der in ungefähr acht bis zwölf Wochen beendet sein werde. Von den vorhandenen acht Bauplätzen sei die Hälfte bereits verkauft.
In Neuschleichach sei die Straßensanierung soweit abgeschlossen. Das Geländer an der Aurachbrücke und der Brunnen vor dem Trafohäuschen müssten jedoch noch fertiggestellt werden. Die Grünarbeiten würden im Herbst stattfinden.
Im Baugebiet "Zum Trieb", ebenfalls in Neuschleichach, sei inzwischen in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt ein Standort für das Regenrückhaltebecken gefunden worden. Sobald die Genehmigung vom Landratsamt vorliegt, könne mit den Ausschreibungen begonnen werden, so dass vermutlich im nächsten Jahr die Erschließung beginnen könne.
Außerdem teilte Bürgermeister Sechser noch mit, dass für den geplanten Radweg Tretzendorf-Unterschleichach die naturschutzrechtliche Genehmigung erteilt sei. Nun stehe noch die wasserrechtliche Genehmigung an, und dann stehe der weiteren Planung und dem Bau nichts mehr im Wege.


Neue Mitarbeiter vorgestellt

Besonders freute sich der Bürgermeister, die neuen Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung offiziell begrüßen zu können. Melanie Jahna aus der Nachbargemeinde Rauhenebrach ist seit Frühjahr 2017 dabei. Die gelernte Industriekauffrau hat nun das Personalwesen sowie die Kindergärten und die Schulen unter sich. Linda Dotterweich aus Oberhaid kam im Sommer vom Landratsamt Bamberg zur Gemeinde Oberaurach. Das Einwohnermeldeamt und Gewerbeamt ist ihr Arbeitsgebiet. Außerdem ist die junge Fachangestellte für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie das Feuerwehrwesen zuständig. Nach der Einarbeitung durch seinen Vorgänger Bernhard Denner ist nun Christian Mann der neue Geschäftsstellenleiter. Ganz neu an Bord ist Carina Repp aus Oberhaid, die aber in naher Zukunft ihren Wohnsitz in Tretzendorf haben wird. Seit einer Woche hat die ehemalige Mitarbeiterin im Büro des Landrats im Landkreis Bamberg die Bereiche Anlieger- und Erschließungsbeiträge, Liegenschaften und Fremdenverkehr inne.