"Christian tut der Mannschaft mit seiner Art und Weise Eishockey zu spielen und seiner Einstellung einfach gut", lautet eine Einschätzung. "Georg ist vom Einsatz und Willen her immer einer, an dem sich andere orientieren können", die andere. Die Freude bei den beiden ESC-Vorstandsmitgliedern Martin Reichert und Andreas Kurz ist deshalb "sehr groß", dass sowohl Kapitän Christian Dietrich als auch Georg Lang weiterhin ihre Schlittschuhe für die "Hawks" schnüren.

Dietrich, der im Sommer 2013 vom ERSC Amberg nach Haßfurt wechselte, geht bereits in seine achte Spielzeit für die Kreisstädter. In insgesamt 221 Partien gelangen ihm 96 Scorerpunkte (34 Tore).

128 Mal stand Georg "Schorschi" Lang seit seinem Wechsel aus Schweinfurt vor fünf Jahren für den Landesligisten auf dem Eis. Seine bisherige Ausbeute: 59 Tore und 46 Vorlagen. Der Angreifer, der im Vorjahr auf Grund hartnäckiger Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde und nur 22 Begegnungen absolvierte, musste am Ende der Saison wegen einer Knieverletzung sogar ganz pausieren. Doch mittlerweile ist der "Arbeiter" und "Kämpfer" wieder fit.

Außerdem dürfte er in der neuen Saison von Anfang an zur Verfügung stehen. Denn: Seinem zweiten Hobby, dem Motorsport, kann er in diesem Jahr nach der Absage der Rennserie nicht nachgehen.

Planungen beim ESC Haßfurt laufen auf Hochtouren

Unterdessen laufen bei den Verantwortlichen die Vorbereitungen auf die Saison 2020/2021 auf Hochtouren. "Wir basteln mit den Verantwortlichen der Stadtwerke an einem Hygienekonzept, welches unsere Spiele in nahezu unveränderter Form ermöglicht", bestätigt Reichert intensive Bemühungen, einen trotz der Corona-Pandemie angemessenen Spielbetrieb zu ermöglichen.

Und scheinbar hat auch der Bayerische Eissport Verband (BEV) die Ligeneinteilung mündlich bestätigt, aber noch nicht offiziell versendet. "Wir werden, wenn endgültig bekannt ist, wie viele Spiele ausgetragen werden sollen, in Kürze auch mit dem Dauerkartenvorverkauf starten und die Saison Mitte Oktober beginnen", ergänzt Kurz. Dabei sollen auch die besonderen Gegebenheiten berücksichtigt werden. "Wir überlegen noch, wie wir auf bestimmte Situationen reagieren." Kurzfristige Änderungen seien "natürlich nicht auszuschließen".

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