Die Begegnung der Sander gegen die DJK Ammerthal war bereits nach neun Minuten zu Gunsten der Oberpfälzer entschieden. In der 3. Spielminute verwerte der überragende Michael Pfann eine Flanke von Jan Fischer per Kopf zum 0:1, wobei die Heimabwehr nicht gut aussah. In der 9. Spielminute war Michael Pfann erneut zur Stelle, um nach einen Zuckerpass von Frank Lincke am Heimtorhüter Sascha Haupt ,vielleicht aus Abseitsposition heraus, vorbei zum 0:2 einzuschieben.

Während die Gastgeber in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel fanden, zeigte sich die DJK Ammerthal im Seestadion von ihrer besten Seite. Die Oberpfälzer waren den Hausherren sowohl läuferisch als auch technisch und taktisch deutlich überlegen und beherrschten das Spielgeschehen nach Belieben. Den schnellen Spielzügen der Gäste aus der eigenen Abwehr heraus hatten die Heimischen nichts entgegen zu setzen.
Mit ihrem druckvollen, willensstarken Spiel stürzte die DJK die wackelige Heimabwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Folgerichtig fiel in der 38. Minute auch das 0:3 für Ammerthal. Nach einem Freistoß von Jan Fischer von der linken Seite verlängerte Michael Pfann das Leder und irgendwie trudelte der Ball durch Freund und Feind hindurch zum dritten Gästetreffer ins Netz. Auch bei diesem Treffer sah Sander Abwehr nicht gut aussah,
Nicht nur in der Defensive, auch im Spiel nach vorne lief beim FC Sand nicht viel zusammen. Von einem Mittelfeld war bei der Heimelf nichts zu sehen. Einzig Bernd Pankratz hatte in der 17. Minute einmal den Gästetorhüter geprüft. Die zweite Sander Möglichkeit schloss Florian Gundelsheimer nach einem Zuspiel von Stefan Wasser mit dem Pausenpfiff zusammen zum 1:3 ab.

Nach dem Pausentee hätte der FC Sand ein schnelles Anschlusstor gebraucht. Doch daraus wurde nichts, weil Florian Gundelsheimer (65. Minute) und Alexander Reinhart (75. Minute) nicht erfolgreich abschlossen. Auf der Gegenseite verwalteten die Gäste im zweiten Durchgang mehr oder weniger nur noch ihren Vorsprung. Bei schnellen Kontern hatte die DJK Ammerthal aber noch einige gute Möglichkeiten, um einen noch höheren Sieg, der ebenfalls nicht unverdient gewesen wäre, mit nach Hause zu nehmen.