Das gilt auch, wenn der FC Amberg eine Spitzenmannschaft stellt, die den Aufstieg in die Regionalliga noch im Visier hat. "Sander Beton war in der Oberpfalz nicht zu brechen" hieß die Schlagzeile nach dem Vorrundenspiel, nachdem sich die Sander Mannschaft beim FC Amberg (4. Platz / 54 Punkte) mit einer starken Energieleistung ein 0:0 ertrotzt hatte. Mit einer Punkteteilung wären die Verantwortlichen des FC Sand (16. /27) sicher auch diesmal zufrieden, erhoffen sich aber doch drei Zähler.

Der 2:1-Sieg gegen Erlangen-Bruck hat dem FC Sand in jeder Beziehung gut getan. Gerade die Art und Weise, wie der Sieg erreicht wurde, müsste Hoffnung machen. Besonders in der zweiten Halbzeit spielten die Hausherren sehr guten Fußball und kämpften um jeden Meter Boden. Damit zeigten sie, dass noch Leben in ihrer Mannschaft steckt und sie den Abstieg unbedingt vermeiden wollen.


Der Gast stellt ein gefährliches Angriffsduo

Der FC Amberg führte lange die Tabelle an, fiel aber zuletzt durch die Niederlagen in Würzburg (2:3) und zu Hause gegen Schweinfurt (1:2) und Forchheim (0:1) auf dem vierten Tabellenplatz zurück. Da Tabellenführer Jahn Forchheim aber auf einen Aufstieg verzichtet, haben die Oberpfälzer trotzdem noch Ambitionen auf den Aufstieg. Die von einem starken Mittelfeld geprägte, spielstarke Gäste-Elf ist gespickt mit ausgezeichneten Fußballern. Dazu zählen vor allem die Torjäger Sebastian Müller und Benjamin Werner, die beide schon je elf Mal ins Schwarze trafen.

Die Zweikämpfe suchen

"Wir haben eine Chance, gegen den FC Amberg zu punkten", sagt der Sander Trainer Erwin Albert dennoch. Seine Forderung an seine Mannschaft lautet, voll konzentriert zu sein und eng am Gegner zu agieren. "Wir müssen mit Einsatz- und Lauffreude sowie Kampf aggressiv dagegen halten, in die Zweikämpfe kommen und die Räume eng machen. Aus einer sicheren Abwehr heraus wollen wir versuchen, Fußball zu spielen".

Albert gibt aber auch zu, dass seine Mannschaft Glück brauchen wird, um gegen den Tabellenvierten etwas zu erreichen. Insgesamt haben die "Schwarz-Weißen" noch vier Heimspiele (Amberg, Kleinrinderfeld, Trogen und Großbardorf) sowie zwei Auswärtsspiele (Haibach und Bayreuth). Da kann schon noch einiges gehen. Um die Spielklasse zu halten, wird die Mannschaft um Spielführer Daniel Rinbergas neben Glück aber auch die Unterstützung ihrer Zuschauer brauchen.