Sand zog als Faschingshochburg Tausenden Zuschauer an und die bekamen bei mehr als 60 Zugnummern in über eineinhalb Stunden einiges zu sehen.

Prächtige Bilder ist man als regelmäßiger Besucher des Sander Faschingsumzugs gewohnt, heuer schienen sich aber die Narren selbst übertroffen zu haben: Der Ideenreichtum und die Farbenpracht übertrafen das bisher Dagewesene.


"Blaulicht-Familie" aus Haßfurt

Auch die Gäste hatten tolle Wagen mitgebracht, etwa die "Blaulicht-Familie" von THW, Feuerwehr und BRK Haßfurt als Rettungsengel, die Steinsfelder Jugend mit einem Western-Saloon oder die Wonfurter KJG mit ihrer riesigen Galaxie-Rakete. Hingucker waren auch der "Simpsons"-Wagen aus Rügheim und der "Disney-Wagen aus Knetzgau sowie die Ritterburg der "Ritter von Hahn" aus Trunstadt.

Die Sander glänzten mit dem großen Schneemann ("Geierstuben") und fügten auch Lokalkolorit hinzu: etwa im Blick auf Kiesausbeute und Verkehrsüberwachung.


Riesige Seifenblasen

Stark gemacht waren die riesigen Seifenblasen der "Chinesen", die "Pumuckel" des Erdingerclubs, die farbenfrohen "Sander Chicksen", das Thema "Atlantis" der Nadelöhrgruppe, "Melanies Kiosk mit dem "Zeiler Weihnachtsbaum", die Sweetys mit der "Eiskönigin" und das Storchennest der Baccardi-Brüder.

Die Kapellen Prölsdorf, Mönchstockheim, Sand, Limbach spielten auf, doch auf den Wägen und bei den Fußgruppen war Schunkeln Pflicht. Das Finale auf dem Altmain-Parkplatz und im Doppelfestzelt dauerte bis in die Nacht.