Wagenhäuser ist gelernter Bauschlosser, Rettungsassistent und Betriebswirt Sozialwesen. Der Vater von drei Kindern arbeitet als OP-Krankenpfleger im Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus und sitzt seit 2008 für die Freien Wähler Wonfurt im Gemeinderat.

Diese Fraktion gibt es seit 30 Jahren in Wonfurt, und sie bildet mit der SPD eine Listengemeinschaft. Dritter Bürgermeister Rudolf Weidenbacher ist daher Wagenhäusers Nachbar im Gemeinderat.

SPD-Vertreter und Vertreter der Grünen waren bei der Nominierungsversammlung dabei, allerdings in ihrer Funktion als Wonfurter Bürger. Die Freien Wähler Wonfurt sind keine Partei und stehen allen Bürgern offen.

Altes bewahren, Neues gestalten

Wagenhäuser unterstrich bei der Nominierungsversammlung: "Mein Anliegen im Gemeindeumfeld könnte man zusammenfassen in dem Satz: ,Altes bewahren und Neues gestalten‘." Er wolle mit möglichst allen Bürgern eine demokratische Politik der Mitbestimmung machen.

Wagenhäuser engagierte sich nicht nur in der Pfarrei, einst als Ministrant, dann bei der Katholischen Jungen Gemeinde sowie beim Kreisjugendring Haßberge. Er ist auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Wonfurt, brachte sich im Kindergarten- und Schulbereich ein und war sogar Mitglied im Schulevaluierungsteam des Bezirks Unterfranken.

Wagenhäuser war auch Vorsitzender des TSV Wonfurt und gehört der Kirchenverwaltung an.

Bürgermeister von Wonfurt werden möchte er, wie er sagte, weil es viele Veränderungen in der Gemeinde gebe, "auf die wir neue Antworten suchen und geben müssen." Zusätzlich motiviert hat ihn die Wahl 2008. Damals trat Wagenhäuser als Bürgermeisterkandidat gegen Dieter Zehendner an und erhielt mit 46 Prozent der Stimmen einen großen Vertrauensbeweis. Dies erfülle ihn jetzt mit Zuversicht, sagte Wagenhäuser infranken.de.