Zu einem Brand in einer Bäckerei ist es am frühen Sonntagmorgen in der Ortsmitte von Hafenpreppach gekommen.

Flammen wüteten in einem Backofen, der durch die Nachtschaltautomatik in Betrieb gesetzt worden war. Brötchen, die am Vortag in dem Backofen vergessen worden waren, verbrannten und waren verantwortlich für das Feuer.

50 Einsatzkräfte vor Ort

Gegen 1.30 Uhr wollte ein Mitarbeiter der Bäckerei seinen Dienst beginnen und entdeckte dichten Rauch in der Backstube. Die durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Hafenpreppach, Pfarrweisach, Seßlach und Dietersdorf waren mit insgesamt 50 Einsatzkräften schnell zur Stelle.

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Unter der Einsatzleitung des Hafenpreppacher Kommandanten Wolfgang Harnauer erkundete ein Atemschutztrupp die Backstube und löschte das Feuer. Anschließend wurde der Innenraum mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit und mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern gesucht.

Schlimmeren Schaden abgewendet

Der Firmeninhaber zeigte sich glücklich, dass kein noch größerer Schaden entstanden ist. Durch die Hitzeentwicklung war nämlich bereits das Glas des Backofens zerbrochen und die Flammen züngelten heraus. "Es ist nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Fachwerk-Scheune über der Backstube Feuer gefangen hätte", so der Bäckermeister, der den Einsatz der Feuerwehr lobte. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Betrieb mit den verbliebenen Backöfen fortgesetzt werden. Den beim Brand entstandenen Schaden schätzt die Polizeiinspektion in Ebern auf rund 70.000 Euro.

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