Weil der neue Freizeit- und Erholungspark zwischen Jörgentor und Skaterplatz in Münnerstadt noch ein wenig dauert, wird es eine Zwischenlösung für den Spielplatz im Jörgentoerpark geben. Darüber informierte Bürgermeister Michael Kastl (CSU) bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Der Spielplatz soll völlig neu gestaltet werden, weshalb nicht mehr verwendbare Geräte abgebaut und zunächst nicht mehr ersetzt wurden. Im letzten Sommer hatte der Bürgermeister dann kurzfristig eine Schaukelkombination aufstellen lassen, weil der Spielplatz unattraktiv geworden war. Wegen Corona und der damit verbundenen Reisebeschränkungen war der Spielplatz gut genutzt.

Und das wird auch heuer so sein, weil uns ein weiterer Corona-Sommer bevorsteht, ist Michael Kastl überzeugt. Deshalb soll der Spielplatz vorübergehend verbessert werden.

Es sollen allerdings nur Geräte angeschafft werden, die bei der Neugestaltung des Spielplatzes am Jörgentor abgebaut und auf anderen Spielplätzen wieder aufgebaut werden können. Michael Kastl nannte da die Spielplätze im Hindenburgpark und in der Bauerngasse. Konkret sollen eine Wippe, ein Karussell und ein Klettergerüst angeschafft werden.

Der Bürgermeister informierte die Ausschussmitglieder auch über einen Vorschlag des Umweltreferenten Klaus Schebler (Neue Wege). Danach könnten die Bänke aus recycelter Plastik in der Altstadt (Marktplatz etc.) abgebaut und im Jörgentorpark wieder aufgebaut werden. In die Stadt könnte man dann Bänke ähnlich der am Stenayer Platz aufstellen. Am Skaterplatz soll zusätzlich eine spezielle Bank für Jugendliche errichtet werden.

Aber alles, was jetzt im Jörgentorpark aufgebaut wird, müsse mit der Neugestaltung wieder abgebaut werden, sagte Michael Kastl. Das sei mit der Regierung von Unterfranken so abgesprochen.