Simon Albrecht Heute, Freitag, wird es in Pfarrweisach bei der Schule zu einem "Tieflader-Auflauf" kommen. Unterhalb des Baugebiets "Bei der Schule" am Ende der Siedlung bei der Schulstraße werden die Betonteile für die Löschwasserzisterne geliefert und mit einem Kran gesetzt.

Bei der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde dieser Tage gingen Geschäftsführer Hans-Joachim Brandt vom Ingenieurbüro SRP (Zeil) und Henry Neubauer von der Baufirma Newo-Bau (Horhausen) auf den Ablauf und die Logistik zum Setzen der Betonteile ein. Dazu trafen sich der Bauausschuss und einige Gemeinderäte vor Ort am Baugebiet. Neubauer sagte, man habe den Termin bewusst auf Freitagnachmittag gelegt, weil da der Tagesbetrieb in der nahen Grundschule beendet sei. Die Hausbesitzer in der Umgebung seien informiert.

Viele Kunststoffkästen

Zuvor erläuterte Brandt dem Gremium die Funktionsweise der Rigolen-Füllkörperanlage, die linker Hand am Anfang des Baugebiets platziert wird. "Das ist kein Zauberwerk", sagte Brandt, es sei platzsparender als die bisherigen Regenrückhaltebecken. Viele Kunststoffkästen seien auf einer Fläche von acht mal 27 Meter (216 Quadratmeter) und mit einem Volumen von 290 Kubikmetern aneinander gesteckt. Die Füllkörperanlage habe den Zweck, bei Starkregen einen Großteil des Wassers abzufangen und nach und nach in den nahen Graben abzugeben. Ausgelegt sei das Volumen für insgesamt 40 Bauplätze, die in dem Baugebiet geplant sind.

Kanal und Wasser

Wie Neubauer und Stefan Döbereiner vom Ingenieurbüro SRP zufrieden feststellten, sind mittlerweile Kanal und Wasserleitung gelegt. Die Anschlüsse für die 13 Grundstücke seien optisch gut gekennzeichnet. Ende Juni würden die Leitungen der Telekom verlegt und die Straße ausgebaut, sagte Neubauer.

Der Baureferent und Zweite Bürgermeister Christoph Göttel informierte, es seien bereits vier Bauplatzreservierungen eingetragen. Göttel war es auch, der die Sitzung des Bauausschusses für den verhinderten Bürgermeister Markus Oppelt leitete.

Brandt lobte zum Schluss die Bauarbeiten: Man sei mit den Arbeiten im Plan und es sei "eine ruhige Baustelle". Er dankte namentlich seinem Mitarbeiter Stefan Döbereiner und Henry Neubauer von der Newo-Bau.