Der Landkreis Kulmbach soll zu einer Wasserstoffregion ausgebaut werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt die Bestrebungen mit rund 200 000 Euro aus dem Förderprogramm "HyStarters". Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU) hervor. "Es freut mich sehr, dass die Energie von morgen Kulmbach voranbringt. Es macht mich stolz, dass der Landkreis Kulmbach und seine Unternehmen hier an einem Strang ziehen und so engagiert sind", so Zeulner.

Die Förderung sei vor allem ein Bekenntnis für den ländlichen Raum, der gerade im Bereich der Mobilität vor großen Herausforderungen stehe. Das Förderprogramm "HyStarter" unterstütze den Landkreis bei der Entwicklung eines Wasserstoffkonzepts und der Bildung eines Netzwerks aus Politik, kommunalen Betrieben, Industrie, Gewerbe und Gesellschaft.

Zeulner dankte den Verantwortlichen im Landkreis, allen voran der Klimaschutzbeauftragten Ingrid Flieger, die das Projekt federführend vorangetrieben habe, und Landrat Klaus Peter Söllner (FW).

Vom Labor ins Land

Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ergänzt, unterstütze sein Haus nach der erfolgreichen ersten Runde 30 weitere Regionen dabei, eine lokale Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. "Damit bringen wir die Technologie raus aus dem Labor und hin zu den Menschen im Land. Eine Technologie, die es uns ermöglicht, Mobilität neu und ganzheitlich zu organisieren - von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. So machen wir Deutschland zum Wasserstoff-Land."

Im Rahmen von "HyLand II" werden voraussichtlich 20 weitere Kommunen und Regionen ausgezeichnet und mit den entsprechenden Förderinstrumenten und Netzwerken bei der Erstellung von regional integrierten Konzepten zur Einführung von Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie im Verkehr unterstützt und begleitet. red