von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Wachenroth — "Wir haben uns auch gewundert", antwortete Bürgermeister Friedrich Gleits-mann (CSU) auf die Fragen aus dem Ratsgremium: Zur Entscheidung standen drei Angebote auf Ingenieurleistungen für die Einholung von wasserrechtlichen Genehmigungen. Dabei waren die Unterschiede bei den Kosten gravierend.
Während das Höchstadter Büro Maier, das am Ende den Zuschlag erhielt, die Arbeiten mit 5236 Euro anbot, hatten die beiden Mitbewerber nahezu gleich hohe Kosten von rund 13 000 Euro errechnet. Ob mit dem Kostenansatz des Mindestbieters der anfallende Aufwand zu decken sei, bleibe zweifelhaft, hatte die Verwaltung in der Beschlussvorlage vermerkt. "Doch das ist nicht unser Problem", wandte sich Wachenroths Geschäftsleiter Markus Schramm an die Räte.