Anlässlich der Hauptversammlung der Feuerwehr Weitramsdorf bezeichnete Kreisbrandinspektor Wolfgang Beyer sie als sehr gutes Team, hinter dem auch eine vorzügliche Kameradschaft stecke. Insbesondere stehe die Ausbildung der Jugend im Fokus, denn nur so kann die Feuerwehr weiter bestehen, so Beyer.
Ansonsten listete Kommandant Ulrich Höhn in seinem Bericht akribisch genau die zehn Einsätze im Jahr 2016 auf, davon drei im abwehrenden Brandschutz und sechs im technischen Hilfsdienst. Es wurden 213 Feuerwehrleute dabei eingesetzt. 41 Übungen und Schulungen waren zu verzeichnen. Einen erheblichen Zeitaufwand nahm die Wartung und Pflege der Geräte in Anspruch, nämlich 194 Stunden. Ulrich Höhn, der auch Vereinsvorsitzender ist, sagte, der Verein habe 119 Mitglieder. Die Feier zum 1. Mai bezeichnete er als vollen Erfolg. "Bei uns war wieder einiges los und ich hoffe, das bleibt so", sagte Höhn, der sich bei den Fachbereichen für die vielen geleisteten Stunden bedankte, insbesondere bei der Mannschaft. Auch die Jugendfeuerwehr war äußerst aktiv, berichtete Dominik Bauer. Er erinnerte an zahlreiche Übungen zur Vorbereitung auf den Jugendleistungsmarsch in Gemünda, der mit Erfolg abgelegt wurde, aber auch an das Gesellige wie die Winterwanderung und das Zeltlager.
Stellvertretender Landrat Christian Gunsenheimer (FW) zeichnete Gerald Rosenbauer für 25 Jahre Dienst mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen aus und betonte dabei, dass die Feuerwehr ihren Teil zur Lebensqualität der Bevölkerung beitrage, was in anderen Ländern nicht normal sei. Bürgermeister Wolfgang Bauersachs (BfB) übergab Rosenbauer obendrein den Wappenteller der Gemeinde und meinte: "Was Höhn und die Feuerwehr hier leisten, ist aller Ehren wert."
Für treue Vereinszugehörigkeit wurden Caroline Schuster, Marven Stelzner (zehn Jahre Mitgliedschaft), Gerald Rosenbauer (25 Jahre), Günther Weiß, Siegmar Höhn (40 Jahre), Werner Strehler und Hubert Wuttke (50 Jahre) geehrt. Weiterhin wurden etliche Feuerwehrangehörige befördert, anderen wurden Dienststreifen angeheftet: Es sind Lukas Schelhorn, Pascal Ritter (zum Feuerwehrmann befördert), Marven Stelzner (Oberfeuerwehrmann und Dienststreifen für zehn Jahre), Gerald Rosenbauer (zum Hauptfeuerwehrmann befördert), Bianka Schelhorn, Sandra Schelhorn, Nicole Höhn, Sabine Stelzner und Jens Welsch (Dienststreifen für 20 Jahre), Markus Oppel (30 Jahre). dav