"Jetzt red ich", unter diesem Motto stand eine Versammlung des CSU-Ortsverbandes Untermerzbach, zu dem Vorsitzende Birgit Finzel etwa 100 Personen im Sportheim des VfL Untermerzbach empfing. Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Landrat Wilhelm Schneider und Bürgermeisterkandidatin Sandra Schramm hörten Anliegen der Besucher und diskutierten mit ihnen.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich die Bürgermeisterkandidatin den Zuhörern mit ihren Zielen und Beweggründen vor. Auch das Team, das hinter ihr steht und sie im Gemeinderat unterstützen möchte, bekam die Gelegenheit, sich kurz den Bürgern zu präsentieren.

Der Personennahverkehr

Wie deutlich wurde, liegt den Bürgern die fehlende Mobilität am Herzen. Dazu sagte Landrat Schneider, dass der Landkreis ein Verkehrskonzept ausarbeite und versuche, den Personennahverkehr umzustrukturieren und Lösungen zu finden. Die Bürger müssten dann aber den öffentlichen Nahverkehr auch nutzen, unterstrich der Landrat.

Ein weiteres Thema war die ärztliche Versorgung und die Lage der Haßberg-Kliniken in Ebern und Haßfurt. Auch hier versicherte Landrat Schneider, dass der Kreis durch Umstrukturierungen versuche, die Krankenhäuser zu erhalten. Ein Bürger erklärte, dass die Versorgung in Ebern exzellent sei, während man in anderen Krankenhäusern mit seinem Bett auf dem Gang stehen müsse.

Auch die Energiewende und die regenerativen Energien wurden thematisiert, vor allem die Windenergie. Steffen Vogel machte klar, dass durch die 10h-Abstandsregelung die Entscheidung für oder gegen Windräder bei den Gemeinderäten liege, die darüber befinden können, ob sie ein Windrad in der Gemeinde haben wollen oder nicht. Birgit Finzel wies darauf hin, dass sich am 11. Februar (Dienstag) der Vortrag eines Professors in Memmelsdorf mit diesem Thema beschäftigen werde.

Die Angst einer Bürgerin, dass die Grundschule geschlossen werden könnte, entkräftete der Landrat. In den nächsten Jahren bestehe keine Gefahr, die Schule zu schließen, sagte er. hw