Bernhard Panzer Diesen Antrag hat auch Franz-Josef Lang unterschrieben. Die Tourist-Information in der Hauptstraße soll nach Meinung der CSU am Donnerstagnachmittag und Samstagvormittag zusätzlich geöffnet werden.

Lang, selbst seit Jahrzehnten Stadtrat der CSU, hat der Stadt die Räume zur Verfügung gestellt, als nach einem vorübergehend neuen Domizil der Stelle gesucht wurde. Diese war ja zuvor im Schloss beheimatet und musste wegen des Rathausneubaus ausziehen.

Franz-Josef Lang hatte schon damals im Januar 2019 bei der Eröffnung betont, dass diese Anlaufstelle für Touristen die beste Nachfolge für den ehemaligen Laden der Bäckerei sei, die die Familie Lang damals aufgab. Er bezeichnete das als eine gute Lösung für die Familie, für die Herzogenauracher und für die Stadt. Das Ehepaar Hertha und Franz-Josef Lang hatte zur Eröffnung auch extra einen Apfelkuchen gebacken.

Den auswärtigen Gästen gefällt der Standort in der Hauptstraße offenbar ebenso wie den Herzogenaurachern. Denn es sei an die Antragsteller wiederholt der Wunsch herangetragen worden, die Infostelle länger zu öffnen, wird berichtet. Der Antrag möge in der nächsten Stadtratssitzung am 29. Oktober behandelt werden, wird gewünscht. Unterzeichnet wurde der Antrag neben Franz-Josef Lang auch von Walter Drebinger, Konrad Körner und und Thomas Kotzer.

Die städtische Tourist-Info sei eine wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung Herzogenaurachs und der umliegenden Gemeinden sowie für Besucher der Stadt, wird in der Erläuterung ausgeführt. Man sollte den Wünschen Rechnung tragen und die Stelle künftig auch am Donnerstag zu den üblichen Behördenzeiten bis 18 Uhr und am Samstag von etwa 10 bis 12 oder 13 Uhr zu öffnen.

Gerade Wochenendbesucher wünschen häufig Informationen, berichten die Antragsteller. Ebenso sollte man Arbeitnehmern, die nur samstags Zeit haben, die Möglichkeit geben zum Kartenkauf für die diversen Veranstaltungen, denn nicht jeder sei online und manchmal sei auch ein persönliches Gespräch notwendig.

Diese zusätzlichen vier bis fünf Wochenstunden, so heißt es weiter, "sollten doch mit dem vorhandenen Personal zu schaffen sein, zum Beispiel durch verschieben von vorhandenen Arbeitszeiten".