Das Bürgerbüro ist die zentrale Anlaufstelle in der Stadtverwaltung Coburg für alle Bürger. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Dienststellen der Stadt, auch das Bürgerbüro für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen sind dennoch erreichbar. Sie berichten, was momentan von ihnen zu bewältigen ist.

1. Wer? Vier der Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros, Unterstützung zwei Mitarbeiterinnen aus den Reihen der Kommunalen Verkehrsüberwachung - Alter zwischen 45 bis 60 Jahren. 2. Wo? Wir arbeiten im Bürgerbüro, da wir nicht nur die Hotline der Stadt Coburg übernehmen, sondern auch den Mail-Verkehr und die Bürgerdienste online bearbeiten, zum Beispiel An- und Ummeldungen, Führungszeugnisse beantragen, Meldebescheinigungen verschicken - Homeoffice ist nicht möglich. 3. Aufkommen? Das Aufkommen der Anrufe ist deutlich höher als sonst, da wir die zentrale Anlaufstelle für viele Bürger sind. 4. Probleme? Viele Anfragen zu den Ausgangsbeschränkungen (Darf ich jetzt mit Freunden umziehen? Darf ich mit dem Auto in andere Bundesländer? Wo kann ich als Rentner ohne Familie Hilfe zum Einkaufen erhalten? Darf ich meine Freundin besuchen? Kann ich ein Auto zulassen?), Vermittlung an unsere verschiedenen Ämter, An- und Ummeldungen, Führungszeugnis beantragen usw. 5. Hilfe? Auskünfte zu den Ausgangsbeschränkungen beantworten wir mithilfe der Seite des Staatsministeriums und der Internetseite der Stadt. Ummeldungen werden postalisch oder mit Online-Anträgen bearbeitet. "Wir bemühen uns, die Anliegen der Bürger zu bearbeiten, weiterzuleiten oder etwas Sicherheit in dieser Zeit zu geben. Viele Bürger rufen an, weil sie selbst unsicher sind, und sie sind dankbar, einen Ansprechpartner zu haben, der Hilfestellung gibt. Diese Telefonate sind häufig sehr zeitaufwendig, anspruchsvoll und teilweise emotional, da es sich oft um sehr individuelle oder auch persönliche Angelegenheiten handelt. Es ist teilweise für die Mitarbeiterinnen hier sehr anstrengend, da wir wirklich den gesamten Tag mit dem Thema Corona konfrontiert werden, nicht nur in den Medien und bei Gesprächen mit der Familie. Andere Arbeitnehmer können auf der Arbeit mal an etwas anderes denken, bei uns ist das hier nicht möglich. red