Der große Gewinner des vergangenen Wochenendes in der Kreisklasse 2 heißt Theisenort. Die TSF gewannen das Derby beim FC Kronach und gleichzeitig holte der FC Baiersdorf nur einen Punkt gegen die SpVgg Isling. Damit steht Theisenort vor dem Gipfeltreffen mit dem Tabellendritten Altenkunstadt/Woffendorf wieder an der Spitze der Liga. Für den FC Kronach hingegen wird es nun schwer, noch mal ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.

Auch der SV Fischbach hat nach dem 2:2 in Lichtenfels etwas an Boden verloren, kann aber mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Staffelstein II wieder Tabellenplätze gut machen.

Für den ATSV Gehülz können am Sonntag hingegen schon die Lichter ausgehen. Eine Niederlage in Schwabthal würde die Rettung für den Aufsteiger nahezu unmöglich machen und sollte Fortuna Roth beim TSV Küps punkten, ist auch rechnerisch endgültig nichts mehr möglich.

Beim TSV Küps kommen trotz der jüngsten Niederlagenserie keine Abstiegsängste mehr auf. Mit zwölf Punkten Vorsprung nach unten und fünfzehn Zählern Rückstand nach oben gehe es in dieser Spielzeit tabellarisch um nicht mehr viel, sagt Trainer Alexander Mertel.

Herr Mertel, bis auf den Sieg beim ATSV Gehülz gab es nach der Winterpause nur Niederlagen. Auch vor dem Winter lief es schon nicht mehr ganz so rund. Was ist der Grund dafür?

Alexander Mertel: Die Vorbereitung war nicht gerade optimal und das haben wir mit in die Saison genommen. Die Trainingsbeteiligung hat etwas zu wünschen übrig gelassen. Aber wir haben auch viele Ausfälle. Zwei Rotsperren vor der Pause und dann hat sich der ein oder andere noch verletzt. Wenn unsere ganze Viererkette wegbricht, die in der Vorrunde unser Aushängeschild war, dann sieht man hinten eben schlecht aus. Das ist bei uns nicht so leicht kompensierbar, weil wir nicht den ganz großen Kader haben. Da muss man sehen, dass man das vernünftig über die Runden bekommt, was uns leider nicht immer gelungen ist.

Wie soll gegen den FC Fortuna Roth die Trendwende gelingen?

Ich hoffe natürlich, dass wir drei Heimpunkte holen, da wir unsere Zuschauer im ersten Heimspiel des Jahres gegen Mistelfeld mit einer ganz schlechten Leistung enttäuscht haben. Es wird aber nicht leicht, denn Roth ist ein unangenehmer Gegner und schwer zu bespielen. Dazu haben wir eher Probleme gegen die hinteren Mannschaften, wenn wir das Spiel machen müssen. Außerdem sind wir personell noch nicht gut aufgestellt, da immer noch einige Spieler fehlen.

Was ist aus Ihrer Sicht das interessanteste Spiel am Wochenende?

Mit Theisenort und Altenkunstadt treffen die beiden Mannschaften der Stunde aufeinander. Altenkunstadt hat in der Vorrunde etwas geschwächelt, ist aber bärenstark aus der Winterpause gekommen. Ich denke, diese beiden Mannschaften werden am Ende die ersten beiden Plätze belegen. Viele Tore werden nicht fallen, also wird derjenige gewinnen, der das erste macht. Das Gespräch führte Dominic Buckreus.