Der Kinderbibeltag der Ökumene Stockheim am schulfreien Buß- und Bettag erfreut sich großer Beliebtheit. 32 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren waren fasziniert von den biblischen Geschichten und Gebeten sowie von Musik, Spiel und Gesang.
Die Ökumene Stockheim hat diesen außergewöhnlichen Kinderbibeltag vor einigen Jahren initiiert, auch um Eltern zu helfen. Weil der Buß- und Bettag kein gesetzlicher Feiertag mehr ist, müssen viele Väter und Mütter arbeiten. Für sie ist der Kinderbibeltag eine sinnvolle Betreuungsmöglichkeit.
Zusammen mit dem Mitarbeiterkreis der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde hatte Gabriel Adler von der Deutschen Indianer-Pionier-Mission mit sechs weiteren Helfern ein ansprechendes Programm erstellt. Seitens der Ökumene stellten sich ehrenamtlich Barbara Fröba, Nicole Neder, Corinna Reinhold, Nina Schütz, Miriam Krumm und David Reinhold als Betreuer zur Verfügung. Auch Pfarrer Michael Foltin legte mit Hand an.
Bürgermeister Rainer Detsch fand es großartig, wie begeistert die Kinder bei der Sache waren. Und er wurde gleich von den Kindern gebeten, die Stadt Jerusalem mit aufzubauen. Dafür waren 30 000 Holzbauklötze ausgeteilt worden. "Wenn der Bürgermeister mithilft, werden wir schneller fertig", so die kleinen Baumeister. Das zentrale Thema lautete "Auf Gott verlassen und vertrauen".
Die Kinder zeigten Kreativität und Fleiß. Sie errichteten alles, was man sich in einer Stadt vorstellen kann. Nach knapp eineinhalb Stunden konnte die Stadt Jerusalem in Miniatur in der Auferstehungskirche bestaunt werden.
So wie einst Nehemia die Kraft für große Herausforderungen aus den Gebeten bekam, so beteten auch die Jungen und Mädchen beim Kinderbibeltag zu Gott und sangen fröhliche Lieder mit spirituellem Hintergrund. eh