Bernhard Panzer In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat einen Entschluss zur Klärschlamm-Entsorgung getroffen. Das Gremium schloss sich dem Vorschlag des Haupt- und Finanzausschusses an.

Es soll also künftig eine Trocknung mit anschließender Pelletierung auf dem Gelände der eigenen Kläranlage erfolgen. Anschließend wird der Klärschlamm zum Verbrennen dann abtransportiert.

Thema Biogasanlagen

In der Sitzung ging der Leiter des Tiefbauamts, Christian Bendler, auch auf Vorschläge ein, die aus der Agendagruppe zwischenzeitlich ins Gespräch gebracht worden sind und auch in der Sitzung genannt wurden. Demzufolge könnte der Klärschlamm ja zu hiesigen Biogasanlagen gebracht werden, damit er dort weiterverwertet werden könne.

Er habe mit Betreibern telefoniert, sagte Bendler in der Stadtratssitzung. Nach ersten Erkenntnissen würde das die Situation nicht verändern. Auch dann würde nasser Schlamm an Fremdunternehmer transportiert. Diese Variante wolle man ja aber nicht mehr.

Eng verknüpft mit der zukünftigen Behandlung von Klärschlamm ist auch das Thema der Phosphat-Rückgewinnung. Hier kommen erneute Aufgaben auf die Kommunen zu. Die ganze Diskussion sei noch in Bewegung, sagte Bürgermeister German Hacker. Die Stadt Herzogenaurach sei nicht groß genug, um in diesem Bereich eine eigene Anlage zu bauen.