Beim zehnten Kickerturnier in Oberehrenbach trafen sich 24 Mannschaften mit je zwei Spielern im Clubraum des "Clubs 72 - Fränkische Geselligkeit". An vier Tischen spielten Besucher aus Gößweinstein, Leutenbach, Mittelehrenbach, Eggolsheim, Hetzles, Rüssenbach, Forchheim und Oberehrenbach gegeneinander.

Der Spaß und die "Lumperei"

"Unser ältester Kickertisch ist aus den 70er Jahren", verriet Vereinsvorsitzender Christian Kern. Außerdem spielten nicht nur junge Leute mit, sondern auch Senioren.

Der 72-jährige Hans Galster zum Beispiel war mit seinem Enkel Peter gekommen und erzählte: "Voriges Jahr haben wir den dritten Platz gemacht." Ihm gehe es um den Spaß und die "Lumperei", meinte Galster. Er erinnerte sich, dass er bereits als junger Mann gekickert hatte: "Das war damals beim Wirt." Mittlerweile haben die Galsters auch einen Kickertisch zuhause. Doch für dieses Turnier hatten die beiden nicht viel trainiert.

Auch der 70-jährige Theo Batz hatte als junger Mann das Kickerspielen in der Gastwirtschaft in Oberehrenbach gelernt: "Das war hier die einzige Möglichkeit." Er ist begeistert von dem Turnier und davon, dass junge und jung gebliebene Menschen gegeneinander spielen: "Man muss aber ehrlich sagen, dass wir in unserem Alter gegen die Jungen wenig Chancen haben."

Preise von Geld bis Pressack

Für diejenigen, die den letzten und vorletzten Platz machten, gab es Brot und Pressack. Die Sieger erhielten eine Medaille, eine Urkunde und einen Geldpreis. In diesem Jahr gewannen Kevin Nikodemus und Jakob Kraft aus Leutenbach.

"Da konnten wir den Titel leider nicht in Oberehrenbach halten", meinte Christian Kern. Aber Jung und Alt hatten großen Spaß am Turnier.