Unter dem Titel "Erd und Himmel sollen singen" präsentierten sich am Sonntag sechs von insgesamt elf Chören aus der Sängergruppe Höchstadt bei einem geistlichen Konzert in der St.-Georgs-Kirche.

Der "Liederkranz" Höchstadt (Leitung Irina Konjaev, Klavier Gabriel Konjaev) eröffnete mit einem Halleluja den musikalischen Reigen. "Wir haben den ,Liederkranz‘ bewusst an den Anfang gestellt, feiert er doch in diesem Jahr sein 150. Jubiläum", erklärte Gruppenvorsitzende Emilie Meier. Alle teilnehmenden Chöre gaben ihr Bestes, schwungvoll modern, melodisch, laut und leise, vielstimmig, manche mit Klavierbegleitung und tollen Solisten wie die "Harmonie" Neuhaus mit Jan Molga (Klavier).

Mit perfekter Dynamik

Die "Waldeslust" Zeckern (Leitung Maria José Loza) brachte zusammen mit dem Ensemble "musica a corda" (Leitung Iris Hammer) wunderschöne Weisen aus der "Alpenländischen Messe" zu Gehör und erntete dafür viel Beifall. Das Vokalensemble "Sing A-Moll" aus Röttenbach (Leitung Ingo Behrens) zeigte mit Songs in englischer und lateinischer Sprache und mit einer perfekten Dynamik, dass man auch sicher "a capella" singen kann. Der "Liederkranz Frohsinn" Pommersfelden (Leitung Thomas Becher) ist ein reiner Männerchor und trug unter anderem das bekannte Kirchenlied "Lobe den Herren" gleich mehrstimmig vor. Das Zupforchester "musica a corda" bereicherte mit einem Wiegenlied und dem Auszug aus der Cembalo-Suite "Die Specknerin" den Nachmittag.

Ingrid Geyer, die Gruppenchorleiterin der Sängergruppe, die auch die musikalische Gesamtleitung des Konzertes innehatte, beendete mit ihrem Chor, dem "Liederkranz" Mühlhausen, das geistliche Konzert. "Behütet auf allen Wegen" und "Von guten Mächten treu und still umgeben", wie es am Schluss begeistert aus allen Kehlen erklang (Orgel Gabriel Konjaev), machten sich die tüchtigen Sänger, Musiker und die begeisterten Zuhörer auf den Heimweg. "Die Vielfalt der Darbietungen, die tollen jungen Dirigenten, die breite Liedpalette und die verschiedensten Hörbilder waren sehr beeindruckend", sagte Altlandrat Eberhard Irlinger sichtlich begeistert. Johanna Blum