Mit 30 Schleppern brachen Landwirte aus dem Coburger Land bereits am Montag auf, um sich an den Protesten in Berlin zu beteiligen.

Einer von ihnen ist Axel Roth. "Wir sind am Montag um 6 Uhr losgefahren und waren gegen halb zehn abends bei unserer Unterkunft", berichtet er. Am Dienstag ging es dann schon um 5 Uhr los. Um 11 Uhr erreichten die Coburger Teilnehmer die Hauptstadt und trafen dort zusammen mit insgesamt rund 15 000 anderen Schlepperfahren ein, die ihrem Unmut über die Agrarpolitik und die Anfeindungen, denen sie sich ausgesetzt fühlen, eindrucksvoll Luft machten.

Am Spätnachmittag machten sich nach den Kundgebungen alle wieder auf den Weg zu ihren Schleppern. "Bei der Herfahrt in die Stadt hat die Polizei den Weg für uns frei gemacht", berichtet Axel Roth. Auf dem Rückweg ging es nach der Verkehrsordnung - also langsam.