Mit einem offenen Brief verbunden mit einer Online-Petition haben sich die Grüne Stadträtin Leonie Pfadenhauer sowie Felix Heinrich und Paul Lehmann, die beide im Frühjahr für die Stadtratsliste der BaLi kandidiert hatten, an die örtlichen Bundestagsabgeordneten gewandt. In dem Schreiben an Lisa Badum (Die Grünen), Thomas Silberhorn (CSU) und Andreas Schwarz (SPD) formulieren sie klare Forderungen mit dem Ziel, gerade in der Corona-Krise die Armut zu verhindern und zu bekämpfen. Unter anderem werden verlangt: kostengünstige Dispositionskredite von Banken, der Stopp von Stromsperren, ein Verbot von Mieterhöhungen, eine bessere finanzielle Unterstützung von Erwerbslosen und die Erhöhung des Mindestlohns auf 13 Euro pro Stunde. "Wir fordern Sie auf, für diese durchaus kostspieligen Forderungen alte Denkmuster abzulegen und diejenigen in unserer Gesellschaft am Erhalt des Sozialstaates zu beteiligen, die von dieser Krise profitieren", heißt es am Endes des Briefes, der laut Lehmann bewusst parteiunabhängig entstanden sei. Wer den Inhalt unterstützen möchte, kann bei der Online-Petition mit dem Titel "Armut verhindern - Armut bekämpfen - Jetzt handeln" auf http://chng.it/Msrb46B4 unterschreiben. red