Der Jugendbeauftragte der Gemeinde Walsdorf, Gemeinderat Lukas Kachelmann (Freie Liste), berichtete von der ersten Jugendversammlung, welche im Juli im Sportheim des SV Walsdorf stattgefunden hat. Mit 15 Jugendlichen, den Zweiten und Dritten Bürgermeistern und einigen Gemeinderäten wurde in Kleingruppen diskutiert und die Jugendlichen brachten ihre Ideen ein. Das Jugendteam um Clarissa Bezold, Carina Förtner und den Jugendbeauftragten Kachelmann wollen die gesammelten Anregungen zusammen mit dem Gemeinderat und einigen Jugendlichen diskutieren und natürlich wenn möglich auch umsetzten. Als erstes wurde eine WhatsApp-Gruppe für den schnellen Austausch erstellt und eine konkrete Maßnahme bereits umgesetzt. Der Bauwagen an der Kläranlage wurde mit Strom versorgt. Das benötigte Material wurde vom Dritten Bürgermeister Michael Ullrich unentgeltlich bereitgestellt.

Nachdem das Nutzungskonzept für die Herzogscheune erstellt wurde, geht es jetzt um die Gestaltung des Innenhofes der Herzogscheune und um den Saal. Der Bau- und Friedhofsausschuss hat das Pflaster und die Platten für den Bodenbelag des Innenhofes ausgewählt und schlägt dem Gemeinderat vor, die Randbereiche des Innenhofes zu begrünen, im nördlichen Bereich soll auf der kleinen Grünfläche auch ein Kugelahorn gepflanzt werden. Die von den Planern geplante kleine Grünfläche mit Spalierobst vor der Essensausgabe im Innenhof wurde dagegen vom Bau- und Friedhofsausschuss abgelehnt und es soll nur eine Sitzmauer mir einer Hecke als Absturzsicherung entstehen.

Nachdem die Akustik im Saal der Herzogscheune dringend verbessert werden muss, wurde ein Akustikkonzept erstellt, und dafür sollen unter anderem auch Decken- und Wandabsorber angebracht werden. Der Gemeinderat hat schon in einer vorherigen Sitzung beschlossen, die Wandabsorber mit historischen Bildern aus der Gemeinde zu bedrucken. Zweiter Bürgermeister Stefan Huttner (Freie Liste) hat dafür zusammen mit Jürgen Feuerlein alte Aufnahmen von Walsdorf gesammelt und stellte eine kleine Auswahl vor, mit denen die drei großflächigen Wandabsorber bedruckt werden sollen. Mit den vielen Bildern, welche nicht im Herzogsaal zu sehen sein werden, will die Gemeinde Walsdorf einen Kalender drucken. Der Erlös vom Verkauf des Kalenders soll den Walsdorfer Vereinen zugutekommen.

Hydranten für den Festplatz

Der im vergangen Jahr in Eigenleistung gebaute Festplatz in Erlau in der Kreuzschuher Straße neben dem Bolzplatz soll auch zukünftig als Übungsplatz für die gemeindlichen Feuerwehren genutzt werden. Die FFW Walsdorf und die FFW Erlau wollen zukünftig auf dem Festplatz ihre Leistungsprüfungen gemeinsam durchführen, daher wurde die Verlegung und Neuinstallation eines Überflurhydranten direkt am Festplatz beschlossen. Wie Gemeinderat Christan Eckert (Freie Liste) und Kommandant der FFW Erlau, mitteilte, wird der Festplatz auch zukünftig als Bereitstellungsraum für Einsatzfahrzeuge bei Übungen und Großeinsätzen genutzt.

Neben mehreren routinemäßigen Bauanträgen, musste sich der Gemeinderat auch mit zwei Bauvoranfragen befassen. Im Ortsteil Kolmsdorf will der Eigentümer eines alten bäuerlichen Anwesens, welches schon länger leer steht, einige Gebäude abreißen, das vorhandene alte Wohnhaus sanieren und ein neues Wohnhaus mit Nebengebäuden errichten. Der Gemeinderat begrüßt die geplante Innenverdichtung, wobei noch mit dem Landratsamt Bamberg geklärt werden muss, ob eine Bauleitplanung notwendig ist.

Yoga-Jurte in Feigendorf

Die Betreiberin eines Yoga-Studios in Feigendorf möchte auf ihrem Grundstück im Garten eine Jurte mit acht Metern Durchmesser und drei Meter Höhe errichten, welche für Yogakurse, Massagen und Events für Kinder genutzt werden kann. Da das Grundstück im Flächennutzungsplan der Gemeinde als Dorfgebiet ausgewiesen ist, wäre grundsätzlich ein wesentlich nicht störender Gewerbebetrieb zulässig. In diesem Fall ist aber noch in Absprache mit dem Landratsamt Bamberg zu klären, ob das Grundstück, auf dem die Jurte entstehen soll, nicht im Außenbereich liegt. Hier sind nur privilegierte Bauvorhaben zulässig, worunter die gewerbliche Nutzung einer Jurte nicht fällt.